Montage
„Unboxing“: Tesla arbeitet an neuer Produktionsabfolge

Von Lina Demmel 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Tesla will künftig eine neue Produktionsabfolge nutzen, das sogenannte „unboxing“. Das berichtet das „Handelsblatt“. Das Verfahren soll effizienter sein – auch, weil es mit weniger Beschäftigten auskommt.

Durch das sogenennte „Unboxing“ will Tesla viel Zeit und Geld bei der Produktion von E-Autos sparen.(Bild:  Tesla)
Durch das sogenennte „Unboxing“ will Tesla viel Zeit und Geld bei der Produktion von E-Autos sparen.
(Bild: Tesla)

Das Projekt „NV9X“ beschreibt eine neue Produktionsabfolge, an der Tesla arbeitet. Die Inhalte sollen geheim bleiben, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Fachleute sprechen auch vom „unboxing“ der Fahrzeugproduktion. Bis jetzt werden Autos immer noch nach dem Fließbandprinzip von Henry Ford produziert. Aus Einzelteilen wird eine Karosserie geschweißt und diese als Ganzes lackiert. Dann müssen die Türen wieder herausgenommen werden, damit die Beschäftigten Motor, Inneneinrichtung und vieles mehr einbauen können.

Der lineare Prozess war bis jetzt durch die Bauweise von Verbrennern vorgegeben, ist aber bei E-Autos aufgrund deren technischer Beschaffenheit nicht mehr notwendig. In Zukunft sollen diese von Innen nach Außen gebaut werden. Die Mitarbeiter müssen dann nicht mehr in der Karosserie – der „Box“ – montieren.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung