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Tesla stellt Elektro-SUV „Model X“ vor

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Luftfilter mit Überdruck-Funktion

Zudem rühmen sich die Amerikaner damit, die derzeit größte Windschutzscheibe zu haben, die entsprechende Ausblicke für Fahrer und Beifahrer bieten soll. Die Türen des Model X sollen sich selbständig öffnen und schließen, wenn sich der Fahrer dem Auto nähert. Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher über den großen Touchscreen, wichtige Funktionen werden in das Instrumentenpanel gespiegelt. Außerdem gibt es einen Luftfilter, der mit einer speziellen Funktion aufwartet: Neben der bekannten Re-Zirkulation kann das System einen Überdruck im Innenraum erzeugen, der Fremdkörper außen vor lässt.

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Mit 0,24 hat das Model X einen insbesondere für ein SUV sehr niedrigen cW-Wert. Zusätzlich sorgt ein aktiver Heckspoiler, in dem auch die dritte Bremsleuchte untergebracht ist, für mehr Effizienz und Stabilität. Kamera-, Radar- und Sonar-Sensoren scannen kontinuierlich die Umgebung warnen bei Kollisionsgefahr; ein Notbremsassistent, der auch bei höheren Geschwindigkeiten funktioniert, ist ebenfalls an Bord.

Wer jetzt bestellt, bekommt sein Model X voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 ausgeliefert. Die Preise werden sich im sechsstelligen Bereich bewegen. Das Model S ist hierzulande trotz seines relativ hohen Preises von mindestens 76.400 Euro recht erfolgreich: Bis August 2015 hatte Tesla in Deutschland im Jahresverlauf knapp 1.000 Model S verkauft. Das entspricht grob der Größenordnung eines Importeurs in der Luxus-Nische wie Lexus oder Maserati.

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