Rahmenbedingungen für Zulieferer
Kommentar: Deutschland am Scheidepunkt

Ein Gastkommentar von Alexander Timmer* 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Alexander Timmer, Partner bei Berylls Strategy Advisors, ordnet in seinem Kommentar die Ergebnisse des aktuellen Top-100-Zulieferer-Rankings ein. Er plädiert für eine europäische Industriepolitik – denn Geld wird zunehmend in Asien verdient.

Alexander Timmer ist Partner bei Berylls Strategy Advisors.(Bild:  Berylls)
Alexander Timmer ist Partner bei Berylls Strategy Advisors.
(Bild: Berylls)

Bis 2020 war die Zuliefererindustrie ein Garant für stabile Marktentwicklungen und stetiges Wachstum. Dann hat sich das Blatt gewendet: Langfristig sicher geglaubte Trends müssen überdacht und durch neue Themen kurzfristig ersetzt werden. Diese Ungewissheit ist bis heute und wird voraussichtlich auch für die Zukunft das neue Normal sein, mit dem sich Geschäftsführer und Entscheider in den Unternehmen arrangieren müssen. Das scheint den Automobilzulieferern jedoch immer besser zu gelingen.

In keinem Land werden derzeit mehr Produktionsstandorte geschlossen als in Deutschland.

Beginnend mit der Pandemie waren die vergangenen Jahre für die Zulieferer eine große und nicht zu enden scheinende Dauerkrise. Es folgten Produktionsausfälle verursacht durch Lockdowns und Zusammenbrüche globaler Lieferketten, astronomische Anstiege von Rohstoff- und Energiekosten sowie die Renaissance des bereits totgesagten Verbrennungsmotors. Zu guter Letzt gehörten langwierige Preisverhandlungen mit ungewissem Ausgang mit den Herstellern zur Tagesordnung. Insgesamt eine sehr angespannte Situation.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung