TÜV-Report 2024
So schneiden E-Autos bei der ersten HU ab

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Erstmals waren bei den TÜV-Zahlen Elektroautos in statistisch relevanter Stückzahl dabei. Sie schneiden nicht prinzipiell schlechter ab als Verbrenner, spezifische Probleme gibt es trotzdem – vor allem bei Tesla.

Über zehn Millionen Hauptuntersuchungen wurden für den TÜV-Report 2024 ausgewertet.(Bild:  TÜV Nord)
Über zehn Millionen Hauptuntersuchungen wurden für den TÜV-Report 2024 ausgewertet.
(Bild: TÜV Nord)

Immer mehr Elektroautos und immer mehr ältere Fahrzeuge rollen über unsere Straßen – diese beiden Trends bilden sich auch im TÜV-Report ab, den der TÜV-Verband am 16. November im Rahmen einer Onlinekonferenz vorstellte. Dafür hat die Organisation 10,2 Millionen Hauptuntersuchungen ausgewertet, die von Juli 2022 bis Juni 2023 stattfanden. Insgesamt wurden 221 Fahrzeugtypen berücksichtigt. Um Eingang in den Report zu finden, mussten von jedem Modell mehrere 1.000 Exemplare untersucht worden sein, um statistische Verzerrungen wegen zu geringer Stückzahlen zu vermeiden.

Bei den Elektroautos zeigte sich ein diffuses Bild: So schnitt der VW E-Golf mit einer Mängelquote von 2,6 Prozent bei den zwei- bis dreijährigen Fahrzeugen sehr gut ab (4. Platz im Gesamtranking), während das Model 3 von Tesla mit einer Quote von 14,7 Prozent im gleichen Segment den 111. und letzten Platz belegte. Der Renault Zoe (5,1 Prozent) landete im Mittelfeld.