US-Zölle „Trump wird darauf abzielen, schnelle Erfolge vorzeigen zu können“

Von Claus-Peter Köth 3 min Lesedauer

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Am Samstag kündigte die USA Strafzölle von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada an. Was das für die deutsche Automobilindustrie bedeuten würde, erklärt Strategieberater Wolf-Dieter Hoppe. Kurz vor Inkrafttreten gibt es nun offenbar einen Aufschub.  

Besonders betroffen von den US-Strafzöllen wäre der Volkswagen-Konzern. Im Werk Puebla (Foto), Mexiko, werden die Modelle Jetta und Tiguan gefertigt, etwa 60 Kilometer entfernt in San José Chiapa der Audi Q5.(Bild:  Volkswagen)
Besonders betroffen von den US-Strafzöllen wäre der Volkswagen-Konzern. Im Werk Puebla (Foto), Mexiko, werden die Modelle Jetta und Tiguan gefertigt, etwa 60 Kilometer entfernt in San José Chiapa der Audi Q5.
(Bild: Volkswagen)

Nach einer tagelangen Hängepartie kündigte die USA am Samstagabend Zusatzzölle gegen Kanada und Mexiko an. Ferner drohte US-Präsident Donald Trump den BRICS-Staaten und auch Europa muss zittern. Kurz vor Inkrafttreten verschieben die USA und Mexiko nun die Zölle zunächst um einen Monat. Und in Kürze will Trump auch mit dem kanadischen Regierungschef telefonieren.

Kanada und vor allem Mexiko sind essenzielle Bausteine im strategischen Puzzle der europäischen Automobilindustrie – Werke in diesen Ländern sollten einmal den Weg ebnen für Wachstum im nordamerikanischen Markt. Strafzölle würden bestehende Lieferketten und Unternehmens-Cluster auf die Probe stellen.