Batterieentwicklung
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Valmet Automotive hat seine Batterie-Testkapazitäten in Deutschland deutlich erweitert. Möglich sind nun diverse Dienste von Prototypentests bis zu Serien-Dauerläufen – für unterschiedliche Fahrzeugkonzepte.
Die sieben Millionen Euro schwere Investition der inzwischen zweiten Erweiterung von Valmet Automotive umfasst sechs neue Prüfstände sowie zusätzliche Lager-, Logistik- und Technikinfrastruktur, mit der Batteriezellen, -module und -Gesamtsysteme vom Anfang bis zum Ende fachgerecht behandelt werden können. Das Leistungsspektrum umfasst nunmehr:
- Performance-Prüfungen wie Lastzyklen, Kundenfahrprofile, Energie- und Kapazitätsprüfungen, Spannungszyklen,
- Lebensdauer-Erprobung,
- Thermomanagement-Tests,
- Umweltprüfungen, wie Salzsprühnebeltest, Dichtigkeitserprobung, feuchte Wärme, chemische Beständigkeit sowie
- erweiterte Tests zur Qualitätssicherung der am Standort Kirchardt produzierten Serienbatterien.
Prüfstände für Massenanwendungen
Während auf den im Jahr 2020 installierten vier Prüfständen auch High-Performance-Batterien von leistungsstarken Fahrzeugen getestet werden können, sind die jetzt in Betrieb genommenen Anlagen vorrangig für Volumenanwendungen ausgelegt. „Damit können wir in unserem Battery Test Center (BTC) nunmehr fast das gesamte Leistungsspektrum eines Batteriesystemlieferanten selbst abdecken“, sagt Stefan Sommer, Director Testing bei Valmet Automotive und Standortleiter in Bad Friedrichshall. „Die Erweiterung des BTC ist auch eine Folge unserer neuen unternehmerischen Ausrichtung. Der Geschäftsbereich EVS (Electric Vehicle Systems) setzt – neben der Batteriesystemfertigung im Kundenauftrag – verstärkt auf selbst entwickelte und vertriebene Batteriesysteme für Pkw, Nutzfahrzeuge, Traktoren sowie weitere Off-Road-Maschinen etwa für den Bergbau und die Forstwirtschaft.
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