Faurecia S.A. und Siemens VDO Vier neue Werke für SAS

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Faurecia und Siemens haben vereinbart, ihr Joint Venture SAS auszubauen und auf Just-in-Time-Fertigung von Cockpit-Modulen zu spezialisieren.

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Faurecia S.A. und die Siemens VDO Automotive AG haben vereinbart, ihr Joint Venture SAS Autosystemtechnik Verwaltungs-GmbH auszubauen und auf Just-in-Time-Fertigung von Cockpit-Modulen zu spezialisieren. Zur Realisierung dieses Vorhabens haben die beiden Partner ihre Joint Venture-Vereinbarung von 1996 ergänzt und wollen ab dem 01.06. vier weitere bestehende Cockpit Produktionswerke in das Joint Venture einbringen.

Die beiden Zulieferer planen, das Faurecia-Werk in Gent/Belgien und die Siemens VDO Automotive Standorte in Crossen/Deutschland, Abrera/Spanien und Mlada Boleslav/Tschechische Republik an die SAS zu übertragen.

Gleiches gilt für die etwa 1200 Mitarbeiter dieser Standorte. Das SAS Joint Venture, an dem die Unternehmen zu je 50 Prozent beteiligt sind, hält einen Anteil von 30 Prozent des europäischen Marktes bei insourced und outsourced Cockpits. Die Rollen von Faurecia als "mechanical architect" und Siemens VDO als "electronic architect" sollen bestehen bleiben.

Ausgehend von Pro-forma-Zahlen für 2002 lag das Produktionsvolumen von SAS bei 2,7 Millionen Cockpits und der Umsatz bei 1,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat 2.900 Mitarbeiter. Mit Werken in elf Ländern produziert das Unternehmen Cockpits für BMW, DaimlerChrysler, die Ford Gruppe, Renault-Nissan und die Volkswagen-Gruppe als Hauptkunden.