E-Mobilität Fuso und Foxconn gründen Joint-Venture

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Mitsubishi Fuso Truck and Bus und Hon Hai Technology, kurz Foxconn, wollen gemeinsam einen neuen Elektrobus-Hersteller in Japan gründen. Das Joint Venture soll in der zweiten Hälfte von 2026 seinen Betrieb aufnehmen.

Unterschrift für die Gründung eines neuen Elektrobusherstellers: Karl Deppen von Fuso und Jun Seki von Foxconn. (Bild:  Foxconn)
Unterschrift für die Gründung eines neuen Elektrobusherstellers: Karl Deppen von Fuso und Jun Seki von Foxconn.
(Bild: Foxconn)

Mitsubishi Fuso, mehrheitlich zu Daimler Truck gehörend, und Foxconn wollen künftig bei der Entwicklung, Produktion, dem Lieferkettenmanagement und dem Vertrieb von emissionsfreien Bussen eng zusammen. Als CEO des neuen Joint-Ventures soll Katsuto Kora fundieren, derzeit Chef der Bussparte von Fuso. Als Hauptsitz des Gemeinschaftsunternehmens ist Kawasaki geplant. Die Busse werden im Fuso-Werk in Toyama unter dem Namen Fuso entwickelt und hergestellt. Starten will man mit den von Foxconn als Referenzfahrzeuge entwickelten Model T und Model U.

Effizienz und Sicherheit im Fokus

Das 2021 auf den Markt gebrachte Model T hat eine Reichweite von 400 Kilometern. Unter Volllastbedingungen beträgt die Höchstgeschwindigkeit eigenen Angaben zufolge 120 Kilometer pro Stunde. Der E-Bus punktet mit verschiedenen Sicherheitsassistenzsystemen wie einem Innenrad-Differentialwarnsystem, einer Totwinkelerkennung und einem elektronischen Rückspiegel.

Das Model U ist ein neuer Elektrobus in der Midi-Größe. Er wurde für enge Stadtstraßen und abgelegene Gebiete entwickelt. Der Innenraum kann je nach Bedarf konfiguriert werden. Sein elektronisches Steuerungssystem und das ADAS machen das Fahrerlebnis laut Mitteilung sicherer und komfortabler.

Das neue Joint Venture will mit dem Vertrieb des von Foxconn entwickelten Model U und auch Model T starten. (Bild:  Foxconn)
Das neue Joint Venture will mit dem Vertrieb des von Foxconn entwickelten Model U und auch Model T starten.
(Bild: Foxconn)

Der neue Bushersteller soll sich auf die schnelle Entwicklung und Markteinführung von Elektrobussen für den japanischen Markt, aber auch für internationale Märkte fokussieren. Darüber hinaus wollen die Partner das Portfolio an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verbessern und nachhaltiger gestalten.

Dank lokaler Entwicklungs-, Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebskanäle soll das Unternehmen auch in der Lage sein, japanische Vorschriften, Qualitätsstandards und Kundenanforderungen reibungslos zu erfüllen. Foxconn unterstützt das durch sein globales Partnernetzwerk und Know-how im Bereich Elektronikfertigung.

Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erwartet, vorausgesetzt die zuständigen Vorstände, Aktionäre und Behörden stimmen dem Deal zu. (se)

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