Zulieferer „Wir übertragen bestehende Fabriken in die digitale Welt“

Das Gespräch führte Claus-Peter Köth 5 min Lesedauer

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Jochen Schröder, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG, über die Digitalisierung der Fabriken sowie die Chancen durch humanoide Roboter und Physical AI.

Dr. Jochen Schröder ist seit April 2026 Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG.(Bild:  Schaeffler/Daniel Karmann)
Dr. Jochen Schröder ist seit April 2026 Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG.
(Bild: Schaeffler/Daniel Karmann)

Herr Dr. Schröder, was sind aktuell die größten Herausforderungen der europäischen Automobilindustrie?

Jochen Schröder: Schaeffler war nie ein reiner Automobilzulieferer, und wir betonen diese breite Aufstellung als „Motion Technology Company“ aktuell noch stärker. Der Zugang zu unterschiedlichen Marktsektoren hilft uns gerade jetzt, weil die Automobilindustrie – insbesondere in Europa – unter Druck steht. Wir sehen seit Jahren den Technologiewandel hin zur E-Mobilität, der nicht nur den Antriebsstrang verändert. Hinzu kommt etwa das softwaredefinierte Fahrzeug. Viele Veränderungen greifen ineinander, und neue Wettbewerber – vor allem aus China – stellen uns vor neue Herausforderungen. Eine Stärke von Schaeffler ist, dass wir seit 30 Jahren in China aktiv sind und dort bereits eng mit lokalen OEMs arbeiten.