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Volkswagen Atlas: Breite Schultern für die hohe Last

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Assistenten satt

Bei den Komfort- und Assistenzfunktionen zahlt sich die Zugehörigkeit zur MQB-Architektur vielfach aus. Es gibt den Atlas unter anderem mit Spurassistent, Totwinkelwarnung und automatischer Einparkfunktion; eine Instrumentierung mit TFT-Bildschirm ist als Option verfügbar, genauso wie eine 480-Watt-Stereoanlage der Marke Fender.

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Beim Spitzenmodell prangt am Heck der Schriftzug SEL, darunter rangieren die Modelle S und SE. Diese Nomenklatur, die man sich scheinbar in den 80er-Jahren von Mercedes-Benz abgeschaut hat, bedeutet natürlich nicht, dass es sich um einen Einspritzer der S-Klasse in Langausführung handelt. Der Sinn dieser Hierarchie erschließt sich in der schieren Anzahl der Buchstaben: Mehr Lettern bedeuten mehr Ausstattung.

Gerade in den nobleren Varianten weiß das Interieur mit sauber verarbeiteten Materialien im Holz-, Alu- und Klavierlack-Look zu überzeugen; die Passagiere in der zweiten Reihe genießen Licht- und Sichtschutz per Rollo. Insgesamt bietet der Atlas Platz für sieben Personen.

Russland und Naher Osten als weitere Märkte

Auf dem Markt trifft der neue Volkswagen ab Frühjahr 2017 auf eine Reihe etablierter Konkurrenten, die er dank seiner überlegenen technischen Basis fahrdynamisch locker in den Schatten stellen dürfte. Dazu zählen die GM-Modelle der Lambda-Plattform (Buick Enclave, Chevrolet Traverse, GMC Acadia), der Nissan Pathfinder und der Toyota Highlander.

Ob der Atlas seine technische Brillanz in Verkaufszahlen umwandeln kann, bleibt abzuwarten. Floppt er in Amerika, bleibt die Hoffnung auf den Export: Ab Ende 2017 wird er auch in Russland und im Nahen Osten eingeführt. Europa spielt keine Rolle: Für die Heimat des VW-Konzerns ist der jüngste Spross der Marke einfach zu groß.

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