Gewinn gesunken Volvo prüft Abgabe von Polestar-Anteilen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Obwohl Volvo vergangenes Jahr deutlich mehr Autos verkaufen konnte, sank der Nettogewinn. Der Hersteller will nun seinen Anteil am Elektroautobauer Polestar reduzieren.

Bislang hält Volvo Anteile in Höhe von 48 Prozent an Polestar.(Bild:  Volvo)
Bislang hält Volvo Anteile in Höhe von 48 Prozent an Polestar.
(Bild: Volvo)

Der schwedische Autobauer Volvo Cars hat im vergangenen Jahr im Tagesgeschäft ein Rekordergebnis eingefahren und prüft nun seinen Anteil am Elektroautohersteller Polestar zu senken. Die Verkäufe der Schweden zogen um 15 Prozent auf knapp 709.000 Fahrzeuge an, wie sie am Donnerstag (1. Februar) in Göteborg mitteilten. Der Umsatz stieg um gut ein Fünftel auf fast 400 Milliarden schwedische Kronen (35,5 Mrd. Euro). Unter dem Strich ging der Nettogewinn allerdings um 17 Prozent auf 14 Milliarden Kronen (1,24 Mrd. Euro) zurück.

Volvo prüft nun, seinen Anteil in Höhe von 48 Prozent an Polestar zu reduzieren, um eigene Investitionen in Technik und Produktionsanlagen stemmen zu können. An den E-Auto-Bauer sollen keine Finanzmittel mehr fließen. Polestar schreibt rote Zahlen. Es bestehe auch die Möglichkeit, Anteile an die Volvo-Aktionäre zu verteilen, hieß es von Volvo. Die chinesische Konzernmutter Geely würde damit ihren Einfluss auf Polestar ausbauen. Die Geely-Holding versicherte, den Elektroautobauer weiter voll zu unterstützen.

Im Jahr 2024 will Volvo-Chef Jim Rowan die Verkäufe stärker steigern als im Vorjahr. Der Anteil vollelektrischer Autos soll weiter merklich anziehen, nachdem er 2023 von elf auf 16 Prozent gestiegen war.

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