Nio Wie eine chinesische Marke als Community Erfolg haben will

Von Andreas Grimm

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Neue Marken sind derzeit einige am Start. Aber keine inszeniert sich so anders als Nio. Die Chinesen wollen anders laden, anders kommunizieren, einfach mehr sein als ein Automobilhersteller.

Nio ist seit dem 7.Oktober offiziell in Deutschland aktiv. Den Marktstart feierten die Chinesen im Berliner Tempodrom.
Nio ist seit dem 7.Oktober offiziell in Deutschland aktiv. Den Marktstart feierten die Chinesen im Berliner Tempodrom.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Im derzeitigen Hype um neue Autofabrikate spielt Nio eine besondere Rolle. Der chinesische Hersteller hat viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, seit es sich Anfang Oktober in Berlin internationalen Journalisten ebenso präsentiert hat wie seiner (ersten) Fangemeinde. Nio, so viel ist klar, will nicht einfach ein weiterer Autobauer sein. Nio ist eine Idee, ein Gesamtkonzept, irgendwie ein Kult, wie er um Tesla herum entstanden ist.

Den Vergleich mit dem E-Auto-Imperium von Elon Musk mag Nio-Gründer William Li allerdings nicht hören. Die Inspiration des Unternehmens sei eine andere. Gerne erzählt Li, dass ihn der Abgassmog der chinesischen Großstädte so erschreckt habe, dass er in diesen Folgen der automobilen fossilen Mobilität keine Zukunft mehr für sich und vor allem seine Kinder gesehen habe. Er habe den Horizont nicht mehr sehen können. Aus dieser inneren Not heraus habe er handeln müssen. Die Lösung: Elektroautos.

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