Zulieferer
ZF behält Division E – harte Einschnitte notwendig

Aktualisiert am 02.10.2025 Von Claus-Peter Köth 4 min Lesedauer

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ZF Friedrichshafen wird seine Antriebssparte „Division E“ nicht verkaufen. Dafür muss der Geschäftsbereich harte Sparpläne aushalten. Partnerschaften für Teile der Division werden beraten.

Der neue ZF-Chef Mathias Miedreich und die Arbeitnehmer haben sich auf die ersten großen Schritte bei der Sanierung des Zulieferers geeinigt.(Bild:  ZF Group)
Der neue ZF-Chef Mathias Miedreich und die Arbeitnehmer haben sich auf die ersten großen Schritte bei der Sanierung des Zulieferers geeinigt.
(Bild: ZF Group)

Eine Ausgliederung (Carve-out) und anschließender (Teil)-Verkauf der Antriebssparte „Division E“ beim hoch verschuldeten Autozulieferer ZF Friedrichshafen ist vom Tisch. Dies teilte das Unternehmen nach einer Einigung auf ein Bündnis für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung mit dem Gesamtbetriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall mit. ZF bleibe als integrierter Technologiekonzern im Antrieb erhalten, die anderen Divisionen behielten den Zugriff auf die Pkw-Technologien.

Stattdessen solle in der Kernsparte des zweitgrößten deutschen Autozulieferers die Wettbewerbsfähigkeit der Bestandsprodukte mit einem Umbau aus eigener Kraft wiederhergestellt werden. Zugleich werden (Teil)-Partnerschaften für bestimmte Bereiche der Elektromobilität geprüft. „Vielfältige Verhandlungen mit möglichen Partnern laufen sei Jahresbeginn“, sagte der neue ZF-Vorstandschef Mathias Miedreich dem „Handelsblatt“. Gesucht werde weltweit, das schließe auch China mit ein. Entscheidend sei die beste Lösung mit der größten Wertschöpfung.