Zulieferer ZF und Foxconn starten Joint Venture

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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ZF und Foxconn haben Ende April ihr Joint Venture für Fahrwerksysteme gestartet. Weitere Partner sind willkommen.

Blick in die Achsmontage von ZF am Standort Peking.(Bild:  ZF Friedrichshafen AG)
Blick in die Achsmontage von ZF am Standort Peking.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

ZF Friedrichshafen und die Hon Hai Technology Group, besser bekannt als Foxconn, haben das Gemeinschaftsunternehmen „ZF Foxconn Chassis Module“ gestartet. Foxconn ist dafür am 30. April 2024 zu 50 Prozent in die bestehende „ZF Chassis Modules GmbH“ eingestiegen. ZF hat hier die Montage von Pkw-Achssystemen gebündelt.

ZF erweitert mit dem Deal nach eigenen Angaben seine Kundenzugänge und Entwicklungsfelder über den Kernmarkt Achssystemmontage hinaus. Foxconn eröffnet der Erwerb der Unternehmensanteile neue Perspektiven in der Automobilbranche.

Den Unternehmenswert des Joint Ventures beziffert ZF auf eine Milliarde Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.800 Menschen, davon 100 in Deutschland. Der Umsatz des Geschäftsfelds betrug im 2023 laut ZF etwa 4,3 Milliarden Euro. Weitere Partner sind gern gesehen: „Wir sind sehr daran interessiert, mit der ZF Foxconn Chassis Modules weitere Partnerschaftsmöglichkeiten im Transport- und Mobilitätsbereich zu erschließen“, sagte Young Liu, Chairman und CEO von Foxconn.

Eike Dorff und Urs Rienhoff von ZF leiten das Unternehmen als Vorständin und Finanzvorstand. ZF und Foxconn hatten das Joint Venture Im Sommer 2023 angekündigt. ZF Foxconn Chassis Modules beliefert Automobilhersteller und hat weltweit 25 Standorte.

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