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Massive Proteste bei ZF – Ende für Division E?

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

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Begleitet von massiven Protesten tagt der Aufsichtsrat von ZF. Auf dem Tisch sollen Szenarien liegen, die von einer Ausgliederung der „Division E“ bis hin zu einem Verkauf oder einer Zerschlagung reichen.

6.000 Menschen strömten laut Betriebsrat vor das ZF-Forum in Friedrichshafen zur Fortsetzung der beiden unterbrochenen Betriebsversammlungen.(Bild:  ZF Group)
6.000 Menschen strömten laut Betriebsrat vor das ZF-Forum in Friedrichshafen zur Fortsetzung der beiden unterbrochenen Betriebsversammlungen.
(Bild: ZF Group)

Betriebsversammlungen, Protestmärsche, Kundgebungen, Sprechstunden, Unterschriftenaktionen: Mit etlichen Aktivitäten haben am heutigen Dienstag, 29. Juli, tausende von Beschäftigten der ZF Friedrichshafen an den deutschen Standorten gegen den aktuellen Kurs des Vorstands demonstriert. Eine Großveranstaltung gab es unter anderem am Konzernsitz in Friedrichshafen, wo laut Betriebsrat 6.000 Beschäftigte unter dem Motto „Kurswechsel jetzt – Strategie statt Havarie“ zur ZF-Unternehmenszentrale zogen, um ihren Unmut kundzutun.

Auch in Saarbrücken und Schweinfurt gingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Straße. Lautstark machten sie deutlich, dass sie Maßnahmen wie Jobkahlschlag, Standortschließungen, Verlagerung von Produktion in Billiglohnländer oder Entwicklungsstopps nicht mittragen wollen. Im Fokus der Proteste standen auch die Pläne des Vorstands zur Zukunft der Division E – Pkw-Antriebstechnik –, über die der Aufsichtsrat, der gerade in Friedrichshafen tagt, diskutiert und möglicherweise schon entscheidet. Auf dem Tisch liegen laut Mitteilung Szenarien, die von einer kompletten Ausgliederung bis hin zu einem Verkauf oder gar einer Zerschlagung reichen.

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