China Deutsche Zulieferer und Autobauer gehen „all in“

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Nicht nur deutsche und europäische Autobauer, sondern auch ihre Zulieferer investieren verstärkt in China. Gründe sind nicht nur die Vorreiterrolle Chinas in der E-Mobilität.

Das VW-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Hefei in der Provinz Anhui.(Bild:  Volkswagen AG)
Das VW-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Hefei in der Provinz Anhui.
(Bild: Volkswagen AG)

Das Timing dieser Ankündigung zeigt, was VW von „Derisking“ in China hält: Nichts. Bundeskanzler Olaf Scholz ist kurz davor zu einer weiteren Chinareise einzutreffen, als Volkswagen bekannt gegeben hat, weitere 2,5 Milliarden Euro in sein neues Produktions- und Innovationszentrum in Hefei zu investieren.

In Hefei, 470 Kilometer westlich von Schanghai, wächst das neue Wolfsburg heran. Andere deutsche Autokonzerne verfolgen eine ähnliche Strategie. BMW und Mercedes-Benz haben am 4. März dieses Jahres ein neues Joint-Venture für ein Ladenetzwerk in China im Bezirk Chaoyang in Peking angesiedelt – die „Beijing Ion Qi New Energy Technology Co., Ltd.“