Zulieferer Marquardt baut zweites Werk in Tunesien

Von Claus-Peter Köth 1 min Lesedauer

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Der Mechatronik-Entwickler Marquardt investiert mehr als 50 Millionen Euro in Afrika. Bis Ende des Jahrzehnts sollen dort weitere 1.500 Arbeitsplätze entstehen.

Im neuen Werk in Tunesien will Marquardt Bedienfelder für den Innenraum von hochwertigen Fahrzeugen herstellen.(Bild:  Marquardt)
Im neuen Werk in Tunesien will Marquardt Bedienfelder für den Innenraum von hochwertigen Fahrzeugen herstellen.
(Bild: Marquardt)

Der Automobilzulieferer Marquardt verstärkt sein Engagement in Nordafrika und tätigt eine weitere große Investition: Der Mechatronik-Zulieferer errichtet im tunesischen El Fejja nahe der Hauptstadt Tunis ein weiteres Werk. Bereits ab Frühjahr 2024 sollen dort hochwertige Bedienoberflächen für den Fahrzeuginnenraum von hergestellt werden.

Das Familienunternehmen will in das Gebäude, in Maschinen und Anlagen mehr als 50 Millionen Euro investieren und am neuen Standort bis zum Ende des Jahrzehnts zusätzliche 1.500 Arbeitsplätze schaffen, für Ingenieure, Techniker und Produktionsmitarbeiter.

Grundsteinlegung für das neue Marquardt-Werk in El Fejja.(Bild:  Marquardt)
Grundsteinlegung für das neue Marquardt-Werk in El Fejja.
(Bild: Marquardt)

Marquardt ist seit 1991 in Tunesien vertreten. Inmitten des Arabischen Frühlings investierte der Zulieferer in ein erstes eigenes Werk, das 2014 in Al Agba bei Tunis eingeweiht wurde. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der Produktion von Elektrowerkzeug- und Standardschaltern, zum Beispiel für Haushaltsgeräte. Heute fertigen die Beschäftigten in Tunesien auch mechatronische Komponenten für die Gebäude- und Klimatechnik, für Reinigungsgeräte, Off-Road-Fahrzeuge, industrielle Anwendungen und für die Automobilindustrie.

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