Leichtbau bei Serienautos

Alfa Romeo 4C mit Karbon-Monocoque

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Das Carbon-Monocoque

Das 65 Kilogramm leichte Carbon-Monocoque des Alfa Romeo ist der zentrale Kern dieses Fahrzeugkonzeptes, denn die Struktur des Monocoques ist so ausgelegt, dass sie die unterschiedlichsten Kräfte und Spannungen aus dem Fahrbetrieb aufnimmt. Vergleichbar ist das Konzept dem von leichten Rennfahrzeugen. „Der 4C ist ein deutliches Beispiel eines konsequentes Leichtbaukonzepts, das als bezahlbares Serienfahrzeug erstmals im Herbst auf die Straße kommt“, sagt Kurek.

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Derartige Entwicklungen im automobilen Leichtbau erfordern in erster Linie „fundiertes Wissen über die im realen Fahrbetrieb auftretenden mehrachsigen Kräfte und Spannungen“, betont der Experte. „Ohne absolute Klarheit über Lastpfade und vieldimensionale Lastkollektive wäre dies nicht möglich“.

Know-how durch Engagement beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Um für derartige Entwicklungen in der Automobilindustrie gerüstet zu sein, engagiert sich die MVI Group als technisches Entwicklungs- und Beratungshaus der Automobilindustrie daher bereits seit Jahren im internationalen Motorsport. Auch beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Le Mans sind die Münchener Technik-Consultants gemeinsam mit dem Schweizer Rennstall Race Performance erneut mit am Start.

So zählt zu den wesentlichen Aufgaben der MVI-Ingenieure in Le Mans die Ermittlung und Analyse derartiger Lastkollektive am Fahrzeug durch mehrachsige dynamische Kraft- und Spannungsuntersuchungen, wie sie beim Zusammentreffen von Extremleichtbau mit den hohen Beanspruchungen im Renneinsatz auftreten.

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