Marktanalyse
Zulieferer-Ausblick 2024: Mehr Schatten als Licht

Von Claus-Peter Köth 4 min Lesedauer

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Das Jahr 2024 wird für die Zuliefererbranche erneut ein herausforderndes Jahr. Insbesondere drei Themen werden die Entscheidungen der Unternehmen massiv beeinflussen, urteilen die Experten von Berylls.

Mit Bosch, ZF und Continental haben jüngst drei große deutsche Zulieferer ihre Personalabbaupläne hierzulande bekanntgegeben. Eine Besserung der Lage ist für die Branche vorerst nicht in Sicht.(Bild:  Bosch)
Mit Bosch, ZF und Continental haben jüngst drei große deutsche Zulieferer ihre Personalabbaupläne hierzulande bekanntgegeben. Eine Besserung der Lage ist für die Branche vorerst nicht in Sicht.
(Bild: Bosch)

Es sind keine positiven Zahlen, die das Ifo-Institut meldet, nach seiner Umfrage unter 9.000 Führungskräften der deutschen Wirtschaft. Das Ifo-Geschäftsklima sank im Januar auf 85 Zähler und lag damit noch einmal unter dem Wert des ebenfalls mäßigen Vormonats (86 Punkte); es unterschreitet sogar das langjährige Tief aus dem Jahr 2020 (89 Punkte).

Besserung ist in den nächsten Monaten, zumindest für die Automobilzulieferer, nicht in Sicht, wie eine Analyse der Managementberatung Berylls zeigt. Demnach verschlechterte sich deren Situation bereits im vierten Quartal 2023. „Nun zeigt sich, dass insbesondere drei Themen die übergeordneten Entscheidungen von Zulieferern in der ersten Jahreshälfte 2024 beeinflussen werden: China, Osteuropa und die multiplen Krisen, mit denen die Industrie konfrontiert ist“, sagt Alexander Timmer, Partner bei Berylls Strategy Advisors.