Auto Shanghai 2023 China bleibt für die Zulieferer ein Schlüsselmarkt

Von Claus-Peter Köth 7 min Lesedauer

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Zum ersten Mal seit vier Jahren findet die Auto Shanghai wieder in voller Größe statt. Auch viele Zulieferer präsentieren dort ihre Innovationen. Das unterstreicht die nach wie vor hohe Bedeutung des Marktes für die Branche.

Der Innenraum-Zulieferer Grammer präsentiert auf der Auto Shanghai ein umfassendes Portfolio an Mittelkonsolen, Kopfstützen, Armlehnen und weiteren Innenraumkomponenten.(Bild:  Grammer AG)
Der Innenraum-Zulieferer Grammer präsentiert auf der Auto Shanghai ein umfassendes Portfolio an Mittelkonsolen, Kopfstützen, Armlehnen und weiteren Innenraumkomponenten.
(Bild: Grammer AG)

Neue Lösungen für automobile Innenräume: Grammer zeigt auf der Auto Shanghai ein umfangreiches Portfolio an Mittelkonsolen, Kopfstützen, Armlehnen und weiteren Innenraumkomponenten speziell für Kunden in China. Zu den Highlights gehören sogenannte e-Airvents und Konzepte für nachhaltige Kopfstützen. Hier haben Experten des Zulieferers die Ökobilanz analysiert und bewertet – mit erstaunlichen Ergebnissen: Weder der Ressourcenverbrauch noch die Logistik sind die wichtigsten Stellhebel beim CO2-Footprint, sondern die eingesetzten Materialien. Nach Shanghai hat Grammer drei Kopfstützen und deren CO2-Footprint mitgebracht: ein Standardprodukt, eine Weiterentwicklung, die Grünstahl und Recyclate nutzt und schließlich eine radikale Lösung, die bei Schäumen, Textilien etc. ausschließlich auf biobasierte Werkstoffe setzt und damit gegenüber dem Standardprodukt etwa 80 Prozent CO2 einspart.

Erstmals präsentierte der Innenraumspezialist die neue Produktlinie der e-Airvents. Die jüngste Generation regelt die Luftströme im Fahrgastraum elektrisch und sorgt für einen direkten und indirekten Luftaustausch. Für die Passagiere heißt das, dass sie Temperatur und Belüftungsintensität künftig ausschließlich über die Eingabe an der Klimaanlage wählen und alles andere den e-Airvents überlassen können.