Batterieproduktion „Die Batteriezellfabrik ist ein komplexes Unterfangen“

Von Claus-Peter Köth 6 min Lesedauer

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Michael Müller, Head of Digital Engineering & Climate Tech bei Capgemini Engineering, über den enormen Druck beim Ramp-up von Gigafactories und warum die Nische für Europa die größere Chance sein könnte.

Michael Müller, Head of Digital Engineering & Climate Tech bei Capgemini Engineering.(Bild:  Capgemini)
Michael Müller, Head of Digital Engineering & Climate Tech bei Capgemini Engineering.
(Bild: Capgemini)

Herr Müller, die europäische Batterieindustrie befindet sich in einer kritischen Phase. Milliardeninvestitionen treffen auf die harte Realität. Was sind aktuell die größten Herausforderungen für die Unternehmen?

Michael Müller: Generell muss man festhalten, dass alle europäischen Batteriehersteller extrem unter Druck stehen. Eine Zellfabrik ist schlichtweg ein komplexes Unterfangen. Unternehmen, die noch am Anfang des Prozesses stehen, kämpfen weiterhin damit, die Qualität und den Output hinzubekommen, den Stake- und Shareholder erwarten. Es herrscht Zeitdruck, weil die Kunden ihre Stückzahlen in entsprechender Qualität fordern. Die Unternehmen haben Sorge, die Erwartungshaltung ihrer Kunden nicht zu erfüllen. Deshalb ist es wichtig, jetzt deren Vertrauen zu erhalten.