Automatisiertes Fahren Bosch und Cariad arbeiten an KI-basiertem Software-Stack

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Bosch und Cariad entwickeln einen KI-basierten Software-Stack für das assistierte und automatisierte Fahren der Level 2 und 3. Ab 2026 soll er für Serienprojekte verfügbar sein.

Bosch und Conti testen automatisierte Fahrfunktionen unter anderem im ID Buzz.(Bild:  Cariad)
Bosch und Conti testen automatisierte Fahrfunktionen unter anderem im ID Buzz.
(Bild: Cariad)

Bosch und Cariad bauen ihre Zusammenarbeit in der Automated Driving Alliance aus. Dazu entwickeln sie ihren Software-Stack für das assistierte und automatisierte Fahren der Level 2 und 3 mit Hilfe Künstlicher Intelligenz weiter, heißt es in einer Mitteilung. Das soll zu leistungsstärkeren und intelligenteren Fahrerassistenzsystemen führen, die „so natürlich wie ein Autofahrer agieren“. Der Software-Stack deckt  laut der Unternehmen alle wesentlichen kognitiven Aufgaben des Wahrnehmens, Interpretierens, Entscheidens und Handelns ab.

Mittels moderner KI wollen Bosch und Cariad das automatisierte Fahren für private Autofahrer verfügbar machen. Neue Fahrfunktionen sollen künftig erlauben, in verschiedenen Fahrsituationen die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Die Fahrfunktionen sind in Erprobungsflotten implementiert und werden nun mit großen Datenmengen systematisch trainiert. Ab Mitte 2026 soll ein Software-Stack verfügbar sein für die Applikation in Serienprojekte.

Einsatz in VW-Architektur 

Die automatisierten Fahrfunktionen von Bosch und Cariad sind für die neue „Software-defined Vehicle“-Architektur im Volkswagen-Konzern vorgesehen, von einzelnen Fahrfunktionen bis zur vollständigen Software-Umgebung. Bosch will diese auch anderen Herstellern anbieten. „Wir zeigen, dass die deutsche Automobilindustrie die Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Automatisiertes Fahren selbst beherrscht“, betont Peter Bosch, CEO von Cariad. 

Zu Beginn der Partnerschaft setzte die Automated Driving Alliance KI im Bereich „Perception“ ein, zum Beispiel zur Objekterkennung. Mittlerweile kommt KI laut Unternehmensangabe entlang der gesamten Software-Technikkette zum Einsatz: von der Objekterkennung, der Sensorfusion wie bei Kamera und Radar, über die Entscheidungsfindung bis zur Umsetzung in die sichere automatisierte Steuerung von Antrieb, Lenkung und Bremse. Die automatisierten Fahrfunktionen basieren künftig auf einer durchgängigen End-to-End-KI-Architektur.

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