Open-Source-Software
„China wird dem VDA-Beispiel folgen“
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Chinas Autohersteller möchten zu 100 Prozent lokale Halbleiter-Chips einsetzen. Siegfried Dirr, Head of Strategic Business Development bei Elektrobit, bewertet die chinesische Initiative und die Rolle von Softwareanbietern.
Chinas Autoindustrie möchte in vielen Bereichen unabhängig werden. Die jüngste Ankündigung für den Bereich Leistungshalbleiter und Prozessoren ließ aufhorchen: Eine steigende Zahl chinesischer Autohersteller (u. a. SAIC Motor, Changan, Great Wall Motor, BYD, Li Auto und Geely) wollen ihren Bedarf künftig zu hundert Prozent aus dem eigenen Land decken. Das Industrieministerium MIIT unterstützt das Vorhaben der OEMs. Der Anteil der in China hergestellten „Chips“ soll von 15 Prozent (2024) bis zum Jahr 2027 auf 100 Prozent steigen.
Vor wenigen Wochen hat Elektrobit eine Partnerschaft mit dem chinesischen Chip-Entwickler Metoak bekannt gegeben. Das Unternehmen entwickelt unter anderem Stereovision-Chips, Wahrnehmungs- und Kameramodule. In einem gemeinsamen Projekt zur Stereovision und Multi-Sensor-Fusion liefert der deutsche Softwarespezialist sein Open-Source-Betriebssystem „corbos Linux for Safety Applications“. Wir haben mit Siegfried Dirr, Head of Strategic Business Development bei Elektrobit, über die Halbleiter-Ambitionen der chinesischen Autoindustrie gesprochen.
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