Automobilzulieferer Continental braucht mehr Experten für künstliche Intelligenz
Nicht nur beim automatisierten Fahren, sondern auch in der Produktion setzt der Automobilzulieferer Conti stärker auf künstliche Intelligenz. Das Expertenteam soll deshalb von derzeit rund 400 auf 700 Mitarbeiter wachsen.
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Der Automobilzulieferer Continental setzt nicht nur auf dem Weg zum automatisierten Fahren, sondern auch in der Produktion immer stärker auf künstliche Intelligenz (KI). Bis zum Jahr 2021 solle das zuständige KI-Expertenteam von derzeit rund 400 auf dann etwa 700 Mitarbeiter wachsen, teilte Continental am Montag (12. November) mit. Auf der Produktseite diene künstliche Intelligenz dazu, Mobilität zu automatisieren und Pendeln und Reisen zu vereinfachen, sagte Demetrio Aiello, Leiter des Conti-Forschungsbereichs Künstliche Intelligenz und Robotik. In der Produktion solle die Arbeit der Beschäftigten erleichtert und monotone Aufgaben weiter automatisiert werden.
KI-Systeme sollen zur Kostensenkung beitragen
Künstliche Intelligenz könne nach Expertenmeinung dazu beitragen, Kosten zu senken, indem etwa Rüst- und Servicezeiten verringert würden, teilte das Unternehmen mit. Die sichtbarsten Fortschritte mit Hilfe künstlicher Intelligenz erwarteten Fachleute bei Fahrerassistenzsystemen – die entsprechenden Systeme könnten Fußgänger oder Radfahrer und ihre Absichten viel genauer erkennen.
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