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Vernetztes Fahren

Datenschutz im autonomen Fahrzeug

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Was passiert mit den Daten?

Auf dem Weg zum voll automatisierten Fahrzeug beschäftigt sich eine umfangreiche Sensorik auch mit der Befindlichkeit des Fahrers. Ist er fit oder müde, aufgewühlt, angetrunken? Messbar ist vieles. Wie aber sicherstellen, dass diese privaten Daten nicht in falsche Hände gelangen? Das Problem, so Volker Smuda, Mitarbeiter im Bereich Datenschutz bei BMW, seien nicht die Daten, sondern es sei die Frage, was mit ihnen gemacht werde, ob und wie sie genutzt und gespeichert würden.

Die Branche arbeitet an Standards für den Datenaustausch im vernetzten Verkehr und kann sich auch Selbstverpflichtungen zur Sicherung der privaten Daten vorstellen. Hierzulande ist Datenschutz Sache der Länder, der „oberste" Datenschützer hat nur eine koordinierende Funktion. Für das kommende Jahr ist eine EU-Direktive zum Thema Datenschutz zu erwarten. Die Gesetzgebung ist allerdings schwerfällig. Vor 2020 werde es aufgrund der Komplexität keine neuen Gesetze dazu geben, glaubt Bundestagsmitglied Thomas Jarzombek, Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda. Man müsse daher Zwischenlösungen finden. Ob gesetzliche Regelungen tatsächlich die Lösung sind, stößt auf Zweifel. Denn das rasante Tempo der technischen Entwicklung könnte solche Ansätze schnell wieder überholen.

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