Vernetztes Fahren

Datenschutz im autonomen Fahrzeug

| Autor / Redakteur: sp-x / Christian Otto

Gewaltige Datenmengen durchfluten die Bordelektronik, damit ein Auto autonom fahren kann. Auch heikle, personenbezogene Daten. Noch fehlen Regularien bei Datenschutz und Verantwortlichkeit.
Gewaltige Datenmengen durchfluten die Bordelektronik, damit ein Auto autonom fahren kann. Auch heikle, personenbezogene Daten. Noch fehlen Regularien bei Datenschutz und Verantwortlichkeit. (Foto: Volvo)

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Gewaltige Datenmengen durchfluten die Bordelektronik, damit ein Auto autonom fahren kann. Auch heikle, personenbezogene Daten. Noch fehlen Regularien bei Datenschutz und Verantwortlichkeit.

Damit Autos selbständig fahren können, sind große Datenmengen notwendig: Rund 3,6 Terabyte (1 Terabyte = 1 Million Megabyte) müssen stündlich durch die elektronischen Adern der Bordelektronik fließen, um sicher durch den Straßenverkehr zu rollen. Das Auto wird also mehr und mehr zum Datencenter, da sind sich auch die Teilnehmer der Ernst & Young-Konferenz „Das vernetzte Auto und der Datenschutz“ in Berlin einig. Schon in heutigen Autos sorgen bis zu 80 Sensoren für Komfort und Sicherheit. Schritt für Schritt wird weitere Elektronik einziehen: Radar für die Fahrumgebung im Nah- und im Fernbereich, Laserscanner, Mono- und Stereokameras, umfangreicher Datenaustausch mit anderen Verkehrsteilnehmern und zu Verkehrsrechnern.

Der Fahrer wird zunehmend von seiner Überwachungsfunktion entlastet und am Ende gar nicht mehr notwendig sein, wenn er es denn möchte. Er wird zum Passagier, das Auto sucht selbst seinen Parkplatz, oder es wird zum Stau- oder Autobahn-Chauffeur.

Regulierung notwendig

Automatisiertes Fahren ist Neuland, und das nicht allein in Sachen intelligenter Technologie. Die Hersteller sind dabei gemeinsam gefordert, aber auch die Gesellschaft und die Gesetzgebung. Was es in rechtlicher Hinsicht bedeutet, wenn der Fahrer letztlich nicht mehr die Kontrollfunktion über das Auto ausübt, ist zum Beispiel noch nicht geklärt. Wer ist verantwortlich, wenn es trotz aller Automatisierung zu einem Unfall kommen sollte – der Hersteller oder der Fahrer? All das bedarf nach Einschätzung der Experten dringend einer Regulierung.

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