Kommentar
„Von China lernen“

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

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Die Herausforderungen der deutschen Automobilzulieferer addieren sich. Das dritte Jahr Rezession, die Kaufzurückhaltung generell und das fehlende Verbrauchervertrauen in die E-Mobilität führen zu einem Stellenabbau.

„Automobil Industrie“-Chefredakteur Claus-Peter Köth.(Bild:  Charles Diehle)
„Automobil Industrie“-Chefredakteur Claus-Peter Köth.
(Bild: Charles Diehle)

Was ist aktuell das größte Problem der Zulieferer: fehlende Autoverkäufe, die Transformation, die Zölle? Das Jahr 2024 jedenfalls war für die Zuliefererindustrie erneut ein Krisenjahr – und 2025 läuft nicht viel besser. Anfang der Woche vermeldete Bosch, dass weitere 1.500 Stellen wegfallen sollen, ZF wird voraussichtlich nächste Woche neue Sparmaßnahmen verkünden – sogar betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen, hieß es zuletzt.

Besonders prekär für die deutschen Zulieferer ist der Rückgang der heimischen Fahrzeugproduktion. Wurden hierzulande 2019 noch 4,9 Millionen Autos produziert, waren es 2024 nur noch 4,2 Millionen – 14 Prozent weniger. Bis 2030 könnte diese Zahl um weitere 20 Prozent sinken. ZF-Vorstand Peter Holdmann sprach jüngst von 30 Prozent Überkapazität in Europa. Folge dessen dürfte es in den nächsten Wochen noch einige Hiobsbotschaften geben.

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