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Geplanter Testzyklus gefährdet CO2-Ziele
Die EU plant für 2017 einen neuen Testzyklus zur Messung von Verbrauch und CO2 Ausstoß. Der aktuelle NEFZ steht in der Kritik, das Fahrverhalten, den Verbrauch und somit die CO2 Emission nicht realistisch abzubilden– dies ist aber die Grundlage der bisherigen CO2 Ziele. Der neue Testzyklus „World Harmonized Light Duty Vehicles Test Procedure“ soll die Realität besser abbilden – aber zugleich die aktuellen CO2 Emissionen um 15 bis 25 Prozent steigern. „Sollte dieser Testzyklus ab 2017 in Kraft treten, wird kein Hersteller sein spezifisches CO2-Ziel für 2020/2021 erreichen“, stellt Göttle klar. Fahrzeuge und Motoren, die bis 2020 den Markt erreichen, sind schon heute in der Entwicklung. Daher wäre neuer und größerer Aufwand nötig, um noch schneller eine neue Antriebsgeneration zu entwickeln. Dies könnte weitere Mehrkosten von 300 Euro Pro Fahrzeug bedeuten.„Daher schlägt PA Consulting die Einführung des harmonisierten Testzyklus auf globaler und nicht nur europäischer Ebene für nach 2020 vor, wenn die nächste Motorengeneration marktreif wird und ohnehin neue CO2-Ziele verhandelt werden“, sagt Göttle.
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