Lithium-Ionen-Batterien Brandschutz von der Fertigung bis zur Entsorgung

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Brennende Lithium-Ionen-Batterien sind sehr gefährlich, weil sie sich kaum löschen lassen. Drei Unternehmen wollen nun in einem Forschungsprojekt Konzepte und Normen für die Wertschöpfungskette entwickeln.

Feuerwehrleute versuchen den brennenden Akku eines Nissan Leaf mit einer Löschlanze zu bekämpfen.(Bild:  Ottmar Holz/Vogel Communications Group)
Feuerwehrleute versuchen den brennenden Akku eines Nissan Leaf mit einer Löschlanze zu bekämpfen.
(Bild: Ottmar Holz/Vogel Communications Group)

Innerhalb von drei Jahren wollen mehrere Unternehmen Lösungen für den Brandschutz in allen Bereichen der Batteriefertigung, Lagerung, Integration in Fahrzeuge sowie in der späteren Verwertung (z. B. stationäre Speicher, Recycling) entwickeln. Am Projekt mit dem Titel „SUVEREN2use“ beteiligen sich Fogtec (Brandschutz), Technotrans (Zulieferer) und Lobbe (Entsorgung und Havariemanagement).

Im Projekt sollen Havariekonzepte ausgearbeitet werden, etwa für Batterien und Elektrofahrzeuge einschließlich abfalltechnischer und abfallrechtlicher Betrachtung der Brandrückstände, Löschwasser und Kühlmedien.

Daten für künftige Normen und Richtlinien

Die entwickelten Konzepte und Techniken zur Brandprävention, -früherkennung und -bekämpfung sollen anschließend in Normen, Richtlinien sowie Vorgaben für Arbeitssicherheit und Logistik einfließen.

Wissenschaftlich werden die drei Unternehmen von der Universität Wuppertal und dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik begleitet. Fogtec fungiert als Konsortialführer. Der Unterauftragnehmer für die Durchführung der Brandversuche ist IFAB – Institut für angewandte Brandschutzforschung. Unterstützt wird das Konsortium von namhaften assoziierten Partnern, unter anderem Dräger, DB Systemtechnik sowie die Branddirektion der Stadt München. Darüber hinaus wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr Informationen gibt es unter https://suveren2use.de/.

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