Gefahren Zehn Dinge, die uns am Peugeot E-2008 aufgefallen sind

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Der elektrische Peugeot 2008 überzeugte mit stabilen Verkaufszahlen, bis die Förderprämie entfallen ist. Wir konnten uns einen Eindruck vom elektrischen Kompakt-SUV machen.

Den Peugeot E-2008 gibt es mit zwei verschiedenen Antriebsvarianten. Wir hatten die höchste Ausstattungslinie GT mit 115 kW starkem E-Motor und 54-kWh-Batterie.(Bild:  Sven Prawitz/VCG)
Den Peugeot E-2008 gibt es mit zwei verschiedenen Antriebsvarianten. Wir hatten die höchste Ausstattungslinie GT mit 115 kW starkem E-Motor und 54-kWh-Batterie.
(Bild: Sven Prawitz/VCG)

Der elektrische Peugeot 2008 gehört zu den bereits etablierten E-Autos auf dem deutschen Markt. Eingeführt wurde der E-2008 im Winter 2019. Seit Mai 2023 bietet die Marke eine zweite Leistungsstufe an: entweder 100 kW Leistung plus 50 kWh Akkukapazität bzw. 115 kW und 54 kWh.

Wir konnten uns ein Bild vom stärker Motorisierten Kompakt-SUV machen. Zusätzlich zur höchsten Ausstattungslinie GT hatte das Modell zusätzliche Assistenzsysteme (800 Euro). Darunter eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, die unter 30 km/h das Fahrzeug zum Stillstand bringt, um Kollisionen zu vermeiden. Darüber wird das E-Auto um maximal 50 km/h abgebremst.

Ohne Knopfdruck losfahren

Ein weiteres Sonderpaket für 400 Euro (i-connect advanced) beinhaltet Echtzeitdienste für das Verkehrsgeschehen (von Tomtom), Kartenupdates und eine bessere Sprachsteuerung. Das Sicht-Paket für 350 Euro beinhaltet eine 360°-Rundumsicht und einen Totwinkelassistenten. Alles in allem kostet der Testwagen 45.850 Euro.

Wir schätzten das schlüssellose Einsteigen und Starten des Wagens – Fahrstufe wählen und los geht es. Wer allerdings als erstes rückwärts ausparken muss, braucht dennoch Geduld: Denn das Bild der Rückfahrkamera ist erst nach einigen Sekunden verfügbar.

Komfortabel und agil abgestimmt

Das straffe, aber noch ausreichend komfortable Fahrwerk passt gut zum Temperament des Motors, der günstige Schwerpunkt aufgrund des tief liegenden Akkus gleicht dabei den hohen Aufbau in Kurven locker aus. Das Ergebnis ist ein sehr agiles SUV.

Das zudem mit einem guten Energieverbrauch überzeugte. Unter 17 kWh für 100 km sind im urbanen Umfeld möglich. Mehr Effizienz – vor allem im Winter – bringt eine Wärmepumpe. Die von Peugeot angegebene Reichweite von 400 km (nach WLTP) halten wir allerdings für utopisch.

Absatz um 80 Prozent eingebrochen

Die Ladeleistung liegt laut Datenblatt bei Wechselspannung (AC) mit elf kW bei fünfeinhalb Stunden (0 bis 100 %). Bei Gleichspannung (DC) soll der Akku bei 100 kW in 35 Minuten von 0 auf 80 Prozent laden.

Beim Blick in die Zulassungsstatistiken zeigt sich beim E-2008 die aktuelle Misere der E-Mobilität in Deutschland. Seit 2020 hat Peugeot über 14.000 elektrische 2008 hierzulande verkauft (Quelle KBA) – im Schnitt 3.500 Stück pro Jahr. Von Januar bis einschließlich Mai 2024 sind es erst 316! Ein Grund könnte sein, dass sich die kassierte Förderung wie eine Preiserhöhung anfühlt. Der Basispreis des 2008 liegt bei 26.700 Euro; für das elektrische Pendant müssen Kunden mindestens 39.000 Euro zahlen.

Die Bildergalerie zeigt, was uns am Peugeot E-2008 sonst noch aufgefallen ist:

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