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Entwicklungsbeschleuniger der Elektronik

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Autosar – Standard für Schnittstellen und Beschreibungsformate

Verwirklichen lassen sich beide Ziele mithilfe der „Automotive Open System Architecture“, kurz Autosar, die aus der gleichnamigen Entwicklungspartnerschaft zahlreicher OEMs, Zulieferer und nicht zuletzt Engineering-Dienstleister wie der MBtech Group hervorging. Das Unternehmen aus Sindelfingen unterstützt dieses Projekt seit den Anfängen im Jahr 2004 – und seit 2005 als „Premium Mitglied“.

Dr. Nico Hartmann: „Mit PROVE tech:RP ist die nachhaltige Absicherung um bis zu sechs Monate früher möglich.“
Dr. Nico Hartmann: „Mit PROVE tech:RP ist die nachhaltige Absicherung um bis zu sechs Monate früher möglich.“
(MBtech)

Allen voran legt der Autosar-Standard die technischen Schnittstellen und Beschreibungsformate fest, nach denen die Softwarefunktionen für Fahrzeug-Steuergeräte programmiert und integriert werden. „Vereinfacht gesagt, trennt Autosar die Funktion von der Plattform, auf der sie ausgeführt wird“, so Hartmann. Das erlaubt eine vielfach höhere Flexibilität: Es entsteht ein System aus wiederverwendbaren, konfigurierbaren Funktionsbausteinen, welche sich zwischen Fahrzeugen oder auch Herstellern und Lieferanten austauschen lassen. Und zwar ohne dabei die jeweilige Funktion im Detail preisgeben zu müssen, schließlich wird Autosar sinngemäß nach der Devise umgesetzt: „Bei den Standards kooperieren, bei der Implementierung konkurrieren“.

Frühzeitige Validierung von Softwarekomponenten

Diesen bedeutenden Vorteilen steht jedoch eine stark gesteigerte Komplexität in der Forschung und Entwicklung gegenüber, woraus sich naturgemäß auch potenzielle Fehlerquellen ergeben. Umso wichtiger werden in diesem Zusammenhang Lösungen, mit denen sich Softwarekomponenten bereits in sehr frühen Phasen absichern lassen. Mit PROVEtech:RP hat MBtech ein exakt auf die frühzeitige Validierung von Autosar-Softwarekomponenten ausgelegtes Rapid-Prototyping-Werkzeug geschaffen – realisiert in enger Zusammenarbeit mit BMW und dem Autosar-Toolanbieter Mentor Graphics. „Schon heute verrichtet es in Entwicklungsprojekten bei BMW seinen Dienst. Es realisiert die dort zur Absicherung von Autosar-Komponenten entworfene Strategie der ‚Virtuellen Absicherungsplattform VAP‘“, erklärt Hartmann.

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