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MBtech Entwicklungsbeschleuniger der Elektronik

| Redakteur: Thomas Günnel

Durch Autosar setzt sich die Modularisierung von Systemarchitekturen nun auch in der Elektrik/Elektronik fort – etwa in der Standardisierung von Softwarekomponenten. Zugleich werden die Aufgaben, die elektronische Systeme im Auto übernehmen, immer anspruchsvoller. Beides macht die Entwicklung neuer Funktionen für OEMs aufwendig – genau hier setzt die MBtech Group mit ihrem Rapid-Protoyping-Tool für E/E-Systeme an.

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Die Modularisierung von Funktionen und die Standardisierung von Schnittstellen lassen sich mithilfe der „Automotive Open System Architecture“, kurz AUTOSAR, verwirklichen. Die MBtech Group unterstützt die gleich­namige Entwicklungspartnerschaft seit den Anfängen im Jahr 2004.
Die Modularisierung von Funktionen und die Standardisierung von Schnittstellen lassen sich mithilfe der „Automotive Open System Architecture“, kurz AUTOSAR, verwirklichen. Die MBtech Group unterstützt die gleich­namige Entwicklungspartnerschaft seit den Anfängen im Jahr 2004.
(MBtech)

Komplexität und Vernetzungsgrad steigen

Vor allem aus drei Gründen bleibt die Elektronik in modernen Automobilen auch in Zukunft enorm wichtig: Für umweltfreundliche Elektromobilität ist sie ebenso entscheidend wie für vernetzte Komfortdienste von Telematik-Anwendungen, die unter dem Schlagwort „Car-to-X“ zusammengefasst sind.

Dr. Dirk Walliser: „Bei Innovationen in E/E-Bereichen achten die OEMs auf die markenspezifische Differenzierung.“
Dr. Dirk Walliser: „Bei Innovationen in E/E-Bereichen achten die OEMs auf die markenspezifische Differenzierung.“
(MBtech)

Komplexität und Vernetzungsgrad steigen ebenso bei kamera- und radarbasierten Fahrerassistenzsystemen. Dr. Dirk Walliser, Leiter electronics solutions bei der MBtech Group, folgert: „Bei innovativen Funktionen in diesen Bereichen achten die Fahrzeughersteller auf die markenspezifische Differenzierung und behalten die Entwicklungshoheit im eigenen Hause.“

OEMs realisieren Kernfunktionen selbst

Daraus ergeben sich vielfältige Konsequenzen und große Herausforderungen. Anstatt wie bisher Basistechnologien von Zulieferern zuzukaufen und zu adaptieren, realisieren die OEMs Kernfunktionen ihrer Fahrzeuge, wie Batteriemanagement- oder Abstandsregelsysteme, wieder zunehmend selbst. Einerseits bleibt das entsprechende Technologie-Know-how auf diese Weise exklusiv beim jeweiligen Autobauer.

Auf der anderen Seite muss der OEM aber auch Wege finden, den hohen Qualitätsanspruch in der Entwicklung aufrechtzuerhalten, da sie nun auf den OEM und baureihenabhängig auf unterschiedliche Lieferanten verteilt ist. „In meinen Augen gibt es hier zwei wesentliche Erfolgsfaktoren: die Modularisierung von Funktionen und die Standardisierung von Schnittstellen“, erklärt Dr. Nico Hartmann, bei MBtech Group verantwortlich für Tools & Equipment im Segment electronics solutions.

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