Branchenausblick VDA fordert Reformen statt Regulierung – und weniger Mikromanagement
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Zum Jahresauftakt forderte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, von der Politik mehr Mut zu Reformen und zu Strategien, die den Standort Deutschland international wettbewerbsfähig machen.
Durch den Dauer-Krisenmodus der letzten Jahre bewegt sich die Politik nicht nur in defensivem und reagierendem Verhalten, sondern offenbart damit auch schwerwiegende Mängel: „Die Ampel schafft es nicht, selbstbestimmte und vorausschauende Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Noch weniger schafft sie es, den Eindruck zu vermitteln, eine Strategie und ein klares Zielbild zu haben. Überregulierung und Bürokratie lähmen Wachstum und Innovationskraft. Das führt zu einem zunehmenden Vertrauensverlust – bei Industrie und Bevölkerung“, erklärte Hildegard Müller diese Woche in der Jahresauftaktpressekonferenz des VDA.
„Agieren statt reagieren muss die Devise heißen: Mut zu Reformen – hin zu einer Strategie, die Orientierung gibt und die Kernaufgaben wieder in den Mittelpunkt stellt“, forderte Müller und ergänzte: „Dazu gehört vor allem, den Standort wieder international wettbewerbsfähig aufzustellen, Handels- und Rohstoffabkommen sowie Energiepartnerschaften abzuschließen, die Entbürokratisierung voranzutreiben und durch Technologieoffenheit Innovationskraft zu erzeugen. Entwicklungen müssen regelmäßig gemessen und evaluiert werden, um.eventuell nachzusteuern, damit die Zielerreichung sichergestellt wird. Die Politik muss wieder agieren und Herausforderungen im Vorhinein antizipieren: proaktiv handeln statt nachträglich reagieren. Nur so können wir die Kraft und die Ressourcen managen und Resilienz gegen Krisen entwickeln.“
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