Driver Monitoring Fahrerkontrolle – Überwachen und Komfort

Von Dirk Kunde 5 min Lesedauer

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Sensoren haben den Fahrer schon länger im Blick. Die Kontrolle wird laufend erweitert, beispielsweise um die Prüfung auf Alkohol. Auch Komfortfunktionen und praktische Sicherheitsaspekte sind in Planung.

Bosch bietet für den Innenraum eine Kombination aus Fahrer- und Insassenkamera sowie Radarsensor. Bei der Untersuchung auf Alkohol kommt in erster Linie die Kamera zum Einsatz. Dabei werden Pupillenreaktionen und Augenbewegungen analysiert.(Bild:  Bosch)
Bosch bietet für den Innenraum eine Kombination aus Fahrer- und Insassenkamera sowie Radarsensor. Bei der Untersuchung auf Alkohol kommt in erster Linie die Kamera zum Einsatz. Dabei werden Pupillenreaktionen und Augenbewegungen analysiert.
(Bild: Bosch)

Keiner fährt unbeobachtet. Der Trend zur Überwachung des Fahrers wird durch den Gesetzgeber als auch Testorganisationen wie Euro NCAP vorangetrieben. So genannte Driver Monitoring Systems (DMS) sind bereits Pflicht und ab Juli 2024 muss eine Schnittstelle für so genannte Alkohol-Interlock-Systeme in Neuwagen verbaut werden.

„In den USA sterben jeden Tag 37 Menschen bei Unfällen unter Alkoholeinfluss“, sagt John Nowinski. Er ist der Produktverantwortliche für Interior Sensing Solutions bei Bosch in Nordamerika. Der Zulieferer bietet für den Innenraum eine Kombination aus Fahrer- und Insassenkamera sowie Radarsensor. Dabei werden zur Auswertung die Daten kombiniert (Sensor Fusion).