Wankelmotor

Felix Wankel – Der Tüftler und sein Wunder-Motor

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Das Aus in der Ölkrise

Dann kam die Ölkrise – und der kleine Makel des Wankels wurde zum großen Problem: sein relativ hoher Verbrauch. Die Industrie legte Produktion und Weiterentwicklung Anfang der 70er-Jahre auf Eis. Neben den bauartbedingten Schwierigkeiten gab es auch produktionstechnische Probleme. So bekam NSU die Dichtung zwischen den einzelnen Kammern des Motors nicht richtig in den Griff. Zahlreiche Triebwerke wurden zum Totalschaden. Sie wurden kurzerhand ausgetauscht, doch das Image des Wankels hatte für alle Zeiten einen Knacks.

Kein Neuanfang zu Lebzeiten

Felix Wankel gelang es nicht, seinen Motor wieder aufleben zu lassen. Es hat ihn offenbar auch nie besonders interessiert. Der Autodidakt war kein Unternehmer, sondern in erster Linie Tüftler. Und auch wenn sein Ruhm bald verklungen war, reich gemacht hat ihn seine Erfindung doch. Wankel starb im Jahr 1988, vielfach ausgezeichnet, auf seinem Altersruhesitz in Heidelberg.

Mazda hält am Wankel fest

Bis heute ist der Wankelmotor ein Exot geblieben. Als einzige Marke hat Mazda diese Bauart lange hochgehalten und in seinen Sportwagen der RX-Baureihe, zuletzt im RX-8, eingebaut.

Der Sportwagen ist in Deutschland jedoch seit dem Jahr 2010 nicht mehr zu haben und mittlerweile auch in Japan vom Markt verschwunden. Auf Nachfrage erklärt Mazda, dass man am Wankelmotor festhalte und an einer neuen Generation arbeite. Wann und wo diese jedoch zum Einsatz kommen soll, ist nicht bekannt.

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