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Elektronik Ford und Vodafone testen einfache Parkplatzsuche

| Autor / Redakteur: Ampnet/Jri / Maximiliane Reichhardt

Ford und Vodafone testen ein Parkplatz-Leitsystem für vernetzte Fahrzeuge. Das System soll nahegelegene Parkplätze anzeigen und den Fahrer dorthin führen.

Ford und Vodafone arbeiten an einem Leitsystem für die Parkplatzsuche.
Ford und Vodafone arbeiten an einem Leitsystem für die Parkplatzsuche.
(Bild: Valéry Kloubert)

Ford und Vodafone testen in Deutschland eine neue Technik für vernetzte Fahrzeuge, die die Suche nach Parkplätzen erleichtern könnte: Das Leitsystem für Parkraumbelegung soll dem Fahrer die angebotenen Parkplätze in nahegelegenen Parkhäusern anzeigen – und ihn über das Navigationssystem auch gleich dorthin führen. „Parking Space Guidance“ nutze die Daten von Parkhäusern und gewerblichen Stellplätzen. Die Tests erfolgen im Rahmen von „KoMoD“ (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf), einem 15-Millionen-Euro-Projekt für die praktische Erprobung neuer Connected-Car-Technologien und des automatisierten Fahrens.

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Parkplatzsuche macht 30 Prozent des Stadtverkehrs aus

Während die Testfahrzeuge durch die Stadt fahren, erhalten sie Verkehrs- und Parkhausinformationen von einem zentralen Computersystem, basierend auf ihren Geokoordinaten und digitalen Verkehrsinformationen. Untersuchungen zu Folge verbringen Durchschnittsfahrer in Städten wie Frankfurt oder London jedes Jahr bis zu 67 Stunden mit der Suche nach Parkplätzen, von denen speziell in Innenstädten viele gebührenpflichtig sind. Dieses Umherfahren sei für schätzungsweise 30 Prozent des Stadtverkehrs verantwortlich. Dabei, so belegen es Zahlen aus Großbritannien, beträgt die Auslastung von Parkhäusern und gewerblichen Parkflächen oftmals nur 50 Prozent.

Weitere Funktionen, die von Ford und Vodafone im Rahmen von KoMoD erprobt werden, sind der Ampelassistent, bei dem die verbleibende Zeit für anstehende Rot- oder Grünphasen auf der Instrumententafel angezeigt wird und der so zu einer entsprechend effizienten Fahrweise verhilft, und die Car-to-Car-Schlechtwetterwarnung. Zudem wird an einem Tunnelinformationssystem gearbeitet, das Informationen zu Fahrspurschließungen, Tempolimits und langsam fahrenden Fahrzeugen in bevorstehenden Unterführungen bereitstellt. Währenddessen liefere das Vario-Display dem Kombiinstrument aktuelle Informationen zu wichtigen Ereignissen, die sich auf den lokalen Verkehr auswirken können. Die Verkehrszeichenübertragung sende außerdem Informationen zu Tempolimits und Warnschildern über eine Mobilfunkverbindung direkt vom Verkehrsschild an die Fahrzeuganzeigen.

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