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Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum

Freikolbenlineargenerator als Range Extender

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Bekanntes Antriebsprinzip

„Das Prinzip dieses Antriebs ist Ingenieuren seit längerem bekannt. Durch den Einbau einer Gasfeder ist es DLR-Forschern nun erstmals gelungen, das System stabil zu betreiben. Die Herausforderung dabei war, eine besonders leistungsfähige Mechanik mit einer hochdynamischen Regelung zu entwickeln, die das komplexe Zusammenwirken der einzelnen Komponenten steuert“, beschreibt Prof. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, die Neuerung. Die Stuttgarter Forscher vom DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte wiesen auf einem eigens dafür entwickelten Prüfstand nach, dass die Technik umsetzbar ist. Sie sind damit nach eigenen Aussagen weltweit die ersten, denen es gelungen ist, einen Energiewandler bestehend aus Verbrennungsteil, Lineargenerator und Gasfeder erfolgreich in Betrieb zu nehmen.

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Technologietransfervertrag mit der Universal Motor Corporation

Der nächste Schritt für die Wissenschaftler ist der Bau eines Prototyps. Dazu hat das DLR einen Technologietransfervertrag mit der Universal Motor Corporation GmbH geschlossen und begleitet die weiteren Arbeiten wissenschaftlich. Wesentliche Inhalte sind es, Gewicht und Größe des Freikolbenlineargenerators so zu optimieren, dass ein oder mehrere Aggregate im Unterboden eines Wagens Platz finden. Auf diese Weise ließe sich nach ersten Schätzungen eine zusätzliche Reichweite von rund 600 Kilometern realisieren ohne das Fahrzeuggewicht zu erhöhen.

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