Hybridtrend in China Geely und Renault setzen auf Profite aus Hybridgeschäft

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Geely und Renault bündeln ihre Entwicklung und Produktion von Verbrennungsmotoren. Wie klug dieser Schritt ist, zeigt ein Blick auf die Trends und Fakten im chinesischen Automarkt.

Blick in eine Motorenfabrik von Aurobay. Das Unternehmen gehört nun zu Horse Powertrain, einem Gemeinschaftsunternehmen von Geely und Renault.(Bild:  Aurobay)
Blick in eine Motorenfabrik von Aurobay. Das Unternehmen gehört nun zu Horse Powertrain, einem Gemeinschaftsunternehmen von Geely und Renault.
(Bild: Aurobay)

Bereits im Herbst des Jahres 2022 wurde die Zusammenarbeit von Geely und Renault angekündigt. Doch erst Ende Mai diesen Jahres konnten beide Autohersteller den Vollzug melden: konkret den Start des Gemeinschaftsunternehmens Horse Powertrain. Der Vertrag dafür war bereits im Juli vergangenen Jahres unterschrieben worden, als der neue Trend chinesischer Autobauer, stark in hybride Antriebsstränge zu investieren, erstmals klar zu erkennen war. Es hatte seither aber elf Monate lang gedauert, die nötigen behördlichen Genehmigungen einzuholen.

Zusammen wollen die beiden Partner moderne Verbrennungsmotoren bauen, wie sie auch in Hybriden eingesetzt werden. „Eine Kombination verschiedener Antriebstechniken“ sei nötig, um die Dekarbonisierung der Autoindustrie in einer Welt zu realisieren, in der „bis 2040 noch mehr als die Hälfte aller hergestellten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bestückt sein werden“, heißt es in der veröffentlichten, gemeinsamen Presseerklärung der Franzosen und Chinesen.