Lidartechnik Innovusion kombiniert SLAM-Technik mit Lidarsensoren

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Der Zulieferer hat in Frankreich einen Partner für Navigations- und Kartierungstechnik gefunden (SLAM). Die Kombination aus Lidar und SLAM soll nun europäischen Kunden angeboten werden.

Punktwolke des Brandenburger Tors in Berlin. Aufgenommen mit dem Falcon Lidarsensor von Innovusion.(Bild:  Innovusion)
Punktwolke des Brandenburger Tors in Berlin. Aufgenommen mit dem Falcon Lidarsensor von Innovusion.
(Bild: Innovusion)

Der Lidarhersteller Innovusion setzt für den europäischen Markt auf die Software von Exwayz. Das französische Start-up hat sich auf Positionierungstechnik für Lidarsensoren spezialisiert. Mit dieser will der Zulieferer eine simultane Positionsbestimmung und Kartierung (SLAM) anbieten.

Die Daten aus dem Lidarsensor Falcon werden von der Exwayz-Software um Detailinformationen ergänzt. Beide Unternehmen wollen damit den Einsatz von autonomer Navigations- und Kartierungstechnik in verschiedenen Sektoren erweitern – einschließlich autonomer Fahrzeuge, Robotik und Kartierung.

Für Mathias Corsia, CTO bei Exwayz, sei die Kombination von Reichweite und umfassender Sichtfeldabdeckung des Falcon-Sensors ausschlaggebend für genaue Punktwolkenkarten. Er verweist zudem auf die anpassbare Bildrate von bis zu 30 frames pro Sekunde.

Über Innovusion

Innovusion ist ein chinesischer Zulieferer für bildgebende Lidarsensoren. Zu den Kunden zählen unter anderem Nio. Im Jahr 2016 gegründet, befindet sich der Unternehmenssitz in Suzhou, nordwestlich von Schanghai. Mittlerweile habe man Forschungs- und Entwicklungsteams sowie Produktionsstätten in den USA und China. Das Unternehmen gehört für »Automobil Industrie«-Autor Henrik Bork zu den vielversprechenden Start-ups der chinesischen Autoindustrie.

Über Exwayz

Exwayz wurde 2021 gegründet und arbeitet an einer Technik für die autonome Navigation in komplexen und dynamischen industriellen Umgebungen. Die SLAM-Technik soll 3D-Lidardaten in Echtzeit verarbeiten können und ermögliche eine zentimetergenaue Positionierung von mobilen Robotern. Die Embedded Software könne zum Beispiel für selbstfahrende Lastwagen, autonome Fahrzeuge, Inspektions- und Lieferroboter eingesetzt werden.

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