Künstliche Intelligenz
KI: Kollaboration statt Irritation
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Die Mensch-Maschine-Schnittstelle erweist sich seit Beginn des digitalen Zeitalters als ein stetiger Quell für Irritationen. KI soll helfen, die bisher wenig intuitiven Bedienroutinen abzulösen.
Fehlbedienungen, Fehlinformationen und unlogische Menüführungen sind weitverbreiteter, als uns lieb ist. Das Automobil macht da keine Ausnahme. KI kann hier Abhilfe schaffen, muss aber erst einmal eine individuelle und intuitive Ansprache und Dialogführung bieten. Dieses Ziel verfolgte die letzten drei Jahre das Projekt Karli (Künstliche Intelligenz für adaptive, responsive und levelkonforme Interaktion im Fahrzeug der Zukunft). Die zwölf Projektpartner hatten sich der Aufgabe gewidmet, den „Wechsel zwischen aktiven und passiven Nutzungsrollen möglichst sicher und komfortabel zu gestalten“, erläutert Dr. Frederik Diederichs, technischer Projektleiter von Karli und Fachgruppenleiter am Fraunhofer IOSB. „Dazu profitieren wir von den Möglichkeiten, die KI uns heute bietet. Im Wesentlichen geht es darum, die Situation im Fahrzeug richtig zu interpretieren und die notwendige Mensch-Maschine-Interaktion individuell auszugestalten.“
Am Anfang standen rahmengebende Fragen: Wie soll die Aktivität einer KI den Fahrzeugpassagieren sichtbar gemacht werden? Wie kann ein vertrauenswürdiger und verständlicher KI-Avatar aussehen? Wie kann die KI die Fahrenden und die Nutzungssituationen semantisch verstehen? Zur gezielten Erforschung dieser Punkte haben die Projektpartner vier soziodemografische Persönlichkeitsprofile definiert, in die alle Befragten eingruppiert wurden. Die Spanne reicht von jung bis alt, technikaffin bis traditionell, statusbewusst bis pragmatisch. Diese Personenprofile haben jeweils andere Anforderungen und Präferenzen an einen Sprachassistenten.
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