Fahrbericht

Kia Venga: Design und Funktionalität vereint

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Drei Motorvarianten

Neben dem Design und der Ausstattung wurden für das Modelljahr 2016 auch die Antriebe überarbeitet. Angeboten wird der Venga mit drei Motoren: einem 1,6 Liter Diesel (94 kW/128 PS) und zwei Benzinern mit 1,4 Liter bzw. 1,6 Liter Hubraum (66 kW/90 PS bzw. 92 kW/125 PS).

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Das der 1,6-Liter-Otto-Motor läuft, merkt man dem Fahrzeug im Stand nicht an. Weder Laufgeräusche noch Vibrationen dringen in den Innenraum. Allerdings ist der 92 kW-Antrieb ab circa 4.000 Umdrehungen dann doch deutlich zu hören. Die Motorisierung ist für den Alltagsgebrauch ausreichend. Der Venga ist flott aber weit entfernt von sportlich. Das soll er auch nicht sein. Wichtiger für die Zielgruppe ist der Verbrauch. Bei den Testfahrten lag dieser bei 6,0 Liter auf der Landstraße und bei 7,7 Liter auf der Autobahn. Die Herstellerangabe für den kombinierten Verbrauch liegt bei 6,4 Litern auf 100 Kilometer – was der Realität sehr nahe kommt.

Auch längere Strecken lassen sich mit dem kleinen Kia gut zurücklegen. Einzig die starken Windgeräusche bei den üblichen Geschwindigkeiten auf der Autobahn mindern den Reisekomfort. Der Testwagen in der Austattungsvariante Spirit mit 1,6-Liter-Benzinmotor kostet inklusive Metallic-Lackierung 20.840 Euro. Die Einstiegsvariante wird ab 14.490 Euro angeboten.

Fazit

Der Venga hat ein modernes Design, das äußerlich sehr kompakt wirkt. Im Innenraum gibt es jedoch viel Platz: sowohl für die Insassen, als auch für den Einkauf. Mit der angebotenen Motorisierung ist man in der Stadt gut und ruhig unterwegs. Auf Land- und Fernstraßen machen sich dann Motor- und Windgeräusche deutlich bemerkbar.

An den Stärken und Schwächen lässt sich die Zielgruppe ganz gut erkennen: Junge Familien, die im urbanen Raum leben und unterwegs sind. Diese bekommen mit dem Venga einen Mini-Van, der sich vor allem durch sein Äußeres von der Konkurrenz abhebt.

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Über den Autor

 Sven Prawitz

Sven Prawitz

Fachredakteur, »Automobil Industrie« und Next Mobility