Umfrage Raus aus der Krise: Wo Auto-Manager neue Chancen sehen

Ein Gastbeitrag von Goran Mazar 4 min Lesedauer

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Drei von vier Auto-Managern erwarten durch die aktuellen Krisen negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Doch sie sehen auch Chancen. Das ergab eine weltweite Umfrage von KPMG.

Der neue VW ID 2 vereint die Chancen, die Automanager in Deutschland sehen: E-Mobilität und Digitalisierung.(Bild:  Ingo Barenschee/Volkswagen)
Der neue VW ID 2 vereint die Chancen, die Automanager in Deutschland sehen: E-Mobilität und Digitalisierung.
(Bild: Ingo Barenschee/Volkswagen)

Gestörte Lieferketten, hohe Energiepreise, galoppierende Inflation und steigende Zinsen: Drei von vier Managern der Automobilindustrie erwarten negative Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ihr Geschäft in diesem Jahr. Doch auch vor diesem Hintergrund bieten sich Chancen – etwa bei der Elektromobilität, der Digitalisierung von Services oder neuen Abo-Leistungen. Das zeigen die Ergebnisse der weltweiten Umfrage „Global Automotive Executive Survey“ von KPMG unter mehr als 900 Vorständen und Geschäftsführern bedeutender Unternehmen der Automobilbranche in 30 Ländern.

Nachhaltige Mobilität auf eigenen Beinen

Einer der wichtigsten Trends für den deutschen Automobilmarkt ist die Einhaltung der zunehmenden Emissionsvorschriften und ESG-Gesetze – angesichts der Zielvorgaben der EU, bis 2035 reine Benzin- und Dieselfahrzeuge mit Ausnahme von E-Fuels zu verbieten und bis 2050 einen Netto-Nullverbrauch zu erreichen. Die logischen Folgen der wachsenden Regulatorik und der bisher freiwilligen Selbstverpflichtung vieler OEMs, künftig verstärkt oder ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge zu entwickeln, sind eine stark wachsende Anzahl von Zulassungen für Elektrofahrzeuge und der forcierte Aufbau eines Ladeinfrastrukturnetzes.