Kunststoffe
Licht ist das neue Chrom
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Bei den Zierteilen sind es Kunststoffe, die zum Leuchten gebracht werden, und auch bei Front- und Rückscheinwerfern sind sie der dominierende Werkstoff. Auf der K 2025 gab es viele Beispiele zu sehen.
Das hat Tradition auf der K-Messe in Düsseldorf: Innovationen werden direkt vor Ort produziert; die gesamte Wertschöpfungskette vorgestellt. Etwa auf dem Stand von Leonard Kurz. Dort entstand auf einer über zwölf Meter langen Anlage von Krauss Maffei, die komplette Blende eines Frontscheinwerfers – in einem 3K-Prozessschritt, mit Dekorationselementen und einer im sogenannten Color-Form-Verfahren aufgebrachten Polyurethan-Oberfläche.
Die Technik erlaubt die Herstellung von Bauteilen aus drei Kunststoffen – mit blickdichten und mit transparenten Teilbereichen, bei Bauteilgrößen von bis zu zwei Metern und ohne vorgelagerte Tiefziehprozesse – mit einer Zykluszeit von unter 120 Sekunden. Als Kunststoffe kommen transparentes PC, schwarzes ABS/PC und eine PUR-Schicht zum Einsatz, mit der das dekorierte Modul am Ende überflutet wird. Zu den besonderen Eigenschaften des Scheinwerfers gehört ein Selbstheilungseffekt bei feinen Kratzern. Und die Designfreiheit der Color-Form-Technik ist groß: Brillante Tiefeneffekte und individuelle Dekore entstehen direkt im Werkzeug.
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