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Leichtbau umfassend betrachten

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Welche Mobilitätsszenarien gibt es?

Welche Mobilitätsszenarien gibt es? Die Frage, wie Mobilität in 20 bis 30 Jahren aussieht, ist sehr wichtig, da das globale Mobilitätssystem extrem groß und komplex ist und sich auch nicht rein deterministisch verhält.

Mobilität 2030: Im Forschungsvorhaben SEVS (Safe Efficient Vehicle Solutions) wurden vier Hauptszenarien entwickelt, die jeweils deutlich unterschiedliche Effekte auf die Art unserer künftigen Fahrzeuge und Antriebe haben.
Mobilität 2030: Im Forschungsvorhaben SEVS (Safe Efficient Vehicle Solutions) wurden vier Hauptszenarien entwickelt, die jeweils deutlich unterschiedliche Effekte auf die Art unserer künftigen Fahrzeuge und Antriebe haben.
(Semcon)

Daher sind Zeiträume von 20 bis 30 Jahren in diesem Maßstab eigentlich übermorgen. Das heißt, die Entscheidungen und Weichen, um diese Ziele zu erreichen, müssen spätestens heute gestellt werden. Aber welche Ziele? Zur Klärung dieser Frage hat sich Semcon mit Partnern aus Industrie und Forschung zum Forschungsvorhaben SEVS (Safe Efficient Vehicle Solutions) zusammengeschlossen. Dieses Projekt untersucht Szenarien, wie sich die Mobilität 2030 unter dem Einfluss von Technologie, Bevölkerungswachstum, Politik, Umweltsituation, Finanzlage etc. darstellen kann. Dabei wurden vier Hauptszenarien entwickelt, die jeweils deutlich unterschiedliche Effekte auf die Art unserer künftigen Fahrzeuge und Antriebe haben. Außerdem bestätigt das Projekt, dass einer der wesentlichen Faktoren, um große Veränderungen in Richtung Leichtbau und Nachhaltigkeit in der benötigten kurzen Zeit zu forcieren, eine intelligente, proaktive Politik ist.

Welche Ressourcen und Materialien stehen zur Verfügung?

Welche Ressourcen und Materialien stehen zur Verfügung? Spätestens seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts haben wir uns daran gewöhnt, der Erde Rohstoffe und Materialien zu entnehmen und zu verbrauchen. Wir verfügen kaum über nachhaltige Rohstoff- bzw. Energie-Kreisläufe, sondern hauptsächlich über einseitige Stoffströme, ohne uns um natürliche Gleichgewichte oder wirkliche Gesamtauswirkungen zu kümmern. So ist es für uns ganz normal, dass Bauxit (Rohstoff für Aluminium) oder Erdöl aus Minen und Bohrlöchern geholt und quasi gratis verwendet werden. Spätestens seit der Peak-Oil-Diskussion sollte jeder begriffen haben, dass die Ausbeute dieser Ressourcen endlich ist. Leider stützen sich fast alle heutigen vermeintlich modernen Leichtbauansätze wie Kunststoffe, Kohlefaser oder Aluminium auf die beiden Rohstoffe Öl und Bauxit, sind also global gesehen alles andere als nachhaltig. Betrachtet man nun die Nachhaltigkeit als Versuch, den notwendigen Rohstoff- und Energieeinsatz so intelligent miteinander zu verknüpfen, dass maximale Ressourcenschonung möglich wird, stellt sich die Frage nach dem Leichtbauwerkstoff der Zukunft neu.

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