Nachhaltigkeit
Wie Leoni den CO2-Footprint seiner Produkte halbieren will
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Der Zulieferer Leoni will den CO2-Footprint seiner Fahrzeugleitungen und Bordnetze bis zum Jahr 2030 halbieren. Geplant sind zahlreiche Einzelmaßnahmen.
„Sustainovation“ nennt Leoni seinen Ansatz, das Nervensystem des Automobils „grüner“ zu gestalten. „Wir verstehen sowohl die einzelne Fahrzeugleitung als auch das komplette Bordnetz und denken Nachhaltigkeit ganzheitlich“, betont Markus Thoma, CEO der Leoni-Autokabeldivision ACS. „Das gibt uns eine Menge Hebel in die Hand: Von der Entwicklung der einzelnen Fahrzeugleitung über die Wahl kreislauffähiger Materialen bis hin zu gewichtsoptimierten und nachhaltig produzierbaren Bordnetzen.“
Die OEMs verlangen schon bis zum Jahr 2025 – und in schärferer Form bis 2030 – deutlich geringere produktspezifische CO2-Werte, Rohstoffe mit höheren Recyclingraten und/oder Primärmaterialien mit geringerem CO2-Footprint sowie biobasierte Werkstoffe, wo möglich. Schon bei der Produktentwicklung muss die Wiederverwertung und Weiternutzung von Komponenten mitbedacht werden. Die Verwendung von Energie aus regenerativen Quellen wird schon in wenigen Jahren obligatorisch werden. Perspektivisch werden die Anforderungen noch weiter anziehen.
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