Umfelderkennung Lidartechnik: Booster für das automatisierte Fahren

Von Hartmut Hammer 5 min Lesedauer

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Das Start-up Opsys Tech will mit seinen Solid-State-Lidarsensoren die Performance und Wirtschaftlichkeit der Sensorik verbessern und so dem automatisierten Fahren wieder mehr Schwung verleihen.

Opsys Tech will mit seinen kompakten Solid-State-Lidarsensoren die Performance und Wirtschaftlichkeit der Sensorik verbessern und so der automatisierten Umfelderkennung wieder mehr Schwung verleihen.(Bild:  Opsys)
Opsys Tech will mit seinen kompakten Solid-State-Lidarsensoren die Performance und Wirtschaftlichkeit der Sensorik verbessern und so der automatisierten Umfelderkennung wieder mehr Schwung verleihen.
(Bild: Opsys)

Die Lidartechnik segelt aktuell in rauen Gewässern. Herkömmliche Lidarsensoren mit rotierenden Spiegeln kosten immer noch einen hohen dreistelligen Euro-Betrag. Automatisiertes Fahren ab Level 3 ist zwar auf Lidarsensoren angewiesen, befindet sich aber nach dem Hype in der Phase der Ernüchterung. Deshalb hinken die verkauften Stückzahlen den Prognosen hinterher und das Feld der Lidarsensor-Anbieter konsolidiert sich – unter anderem Rückzug von Bosch sowie von ZF bei Ibeo. Hinzu kommt die 4D-Imaging-Radartechnik als günstigerer und technisch potenziell gefährlicher Wettbewerber bei der Objekterfassung.

Ein Ausweg aus dem schwierigen Marktumfeld könnte die Solid-State-Lidartechnik sein. Weil sie komplett in Elektronikbausteinen integriert ist, kommen diese Sensoren ohne bewegliche Teile aus. Das macht sie weniger komplex, kleiner, günstiger und robuster als bisherige Lidarsensoren. Auch die Geräuschentwicklung und Wärmeabgabe sollen wesentlich geringer sein.