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Leichtbau McLaren: Mit Carbon gegen Speck

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Auch McLaren muss künftig Sportwagen mit elektrifizierten Antrieben anbieten. Das erfordert neue Ideen für eine leichte Karosse.

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Die neue McLaren-Architektur für künftige Sportwagen mit elektrifizierten Antrieben soll leicht und steif sein.
Die neue McLaren-Architektur für künftige Sportwagen mit elektrifizierten Antrieben soll leicht und steif sein.
(Bild: McLaren)

Der britische Sportwagenhersteller McLaren hat eine neue Leichtbau-Architektur für künftige Modelle mit Hybridantrieb vorgestellt. Die Carbonstruktur in Monocoque-Bauweise soll helfen, das Mehrgewicht durch den zusätzlichen E-Antrieb und die Batterie zu kompensieren. Beim Bau der flexiblen Architektur sollen einige innovative Produktionsverfahren zum Einsatz kommen. Neben weniger Gewicht verspricht McLaren auch Vorteile für die Sicherheit.

Auch für reine Stromer geeignet

2021 wollen die Briten ein erstes Modell mit einer Antriebskombination aus Verbrenner- und E-Motor auf Basis der neuen Architektur vorstellen. Angaben zur Leistung des Antriebssystems gibt es noch nicht. Das erste Fahrzeug markiert zudem den Auftakt einer neuen Familie von elektrifizierten Supersportlern, die ebenfalls auf der neuen Leichtbauplattform aufsetzen werden. Diese soll laut McLaren-Chef Mike Flewitt zudem die Voraussetzungen für die Umsetzung eines rein batterieelektrisch angetriebenen Sportwagens bieten.

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