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Produktion Mercedes startet Pkw-Produktion in Brasilien

| Autor / Redakteur: dpp / Wolfgang Sievernich

Mercedes-Benz hat die Fahrzeugproduktion im brasilianischen Pkw-Werk nahe Sao Paulo gestartet. Hier entstehen die Modelle C-Klasse-Limousine und GLA.

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Montage der C-Klasse-Limousine im brasilianischen Iracemápolis.
Montage der C-Klasse-Limousine im brasilianischen Iracemápolis.
(Foto: Daimler)

Mercedes investiert in das neue Werk in Iracemápolis insgesamt mehr als 600 Millionen Real (etwa 146 Millionen Euro) und schafft 600 Stellen. Zunächst rollt die C-Klasse-Limousine und ab Sommer 2016 der kompakte SUV GLA vom Band. Ausgelegt ist das Werk auf eine Kapazität von 20.000 Einheiten jährlich.

Weniger automatisiert

„Iracemápolis ist richtungweisend für unsere mittelgroßen Werke bezüglich Layout und Technologie. Es ist deutlich weniger automatisiert als traditionelle Mercedes-Benz Werke. So können wir hier hochflexibel und in Top-Qualität für den lokalen Bedarf produzieren“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. Als Teil des Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars ist das Werk mit allen Standorten weltweit vernetzt, sodass ein zentraler Zugriff auf Fertigungsdaten und Prozesssteuerung möglich ist. Zum Beispiel lässt sich jede einzelne Anlage und jeder Roboter zentral ansteuern und mit neuen Programmierungen versehen.

Lücke gefüllt: PKW, LKW und Busse

Im Jahr 2015 hat Mercedes-Benz in Brasilien einen Absatzrekord eingefahren. Zur besonderen Rolle Brasiliens im Produktionsnetzwerk des Konzerns sagt Philipp Schiemer, Präsident von Mercedes-Benz do Brasil und CEO Lateinamerika: „Mercedes-Benz do Brasil ist hier seit 1956 fest verankert. Die Eröffnung eines neuen Montagewerks 60 Jahre später ist ein klares Bekenntnis zu diesem Standort und rundet das Produktspektrum ab. Mercedes-Benz komplettiert mit diesem Schritt die lokale Fertigung von Lkw, Bussen und Pkw.“

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