Volkswagen

Neuer Polo und Cross Polo: Die Klein-Mittelklasse

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Hochwertiges Infotainment

Der Innenraum ist wie gewohnt aufgeräumt und übersichtlich, die Materialien sind für dieses Fahrzeugsegment sehr ordentlich. Empfehlenswert gegenüber der Einstiegsvariante sind die stärker konturierten Sportsitze, die eine längere Oberschenkelauflage und besseren Seitenhalt bieten. Wenn der Fahrer nicht über 1,90 Meter groß ist, lässt sich auch in der zweiten Sitzreihe noch entspannt platznehmen. Deutlich nachgeschärft hat Volkswagen beim Infotainment. Kurz gesagt: Polo steht drauf, Golf ist drin. Je nach Version verfügt der Fahrer über Bluetooth-Audio-Streaming, eine Annäherungssensorik, das Einblenden weiterer Menüdetails bei Annäherung einer Hand an den Bildschirm, das Karten-Zoomen im Navigationsmodus mit zwei Fingern und die Anbindung des Smartphone über eine drahtlose Mobiltelefonschnittstelle mit der Fahrzeug-Außenantenne.

Mittels so genanntem MirrorLink sind außerdem spezielle Smartphone-Apps per Touchscreen nutzbar. MirrorLink bezeichnet dabei ein System, das auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen spiegelt und sie auf dem Touchscreen des fahrzeugeigenen Infotainmentsystems darstellt. Während der Fahrt sind einige Apps aber gesperrt, um den Fahrer nicht abzulenken.

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Ein bisschen SUV: Der Cross Polo

Für Ablenkung zumindest für die umstehenden Passanten sorgt der Cross Polo. Er ist mit einer Höherlegung von 15 Millimetern, etwas mehr Verkleidung und Anbauteilen wie einer Dachreling an der Karosserie kein „Wucht-SUV“ und nicht wirklich für Geländefahrten gedacht – und unterwegs muss man schon darauf achten, um die geringfügig höhere Sitzposition wahrzunehmen. Um sich aber vom herkömmlichen Polo – mit dem der Cross Polo ansonsten nahezu identisch ist – im Wortsinn abzuheben und etwas Abenteuergeist in die Stadt und die ländliche Umgebung zu bringen taugt er allemal. Die Motorenpalette für den höhergelegten Polo beinhaltet einen Dieselmotor und zwei Ottomotoren, die Leistungsspanne umfasst 66 kW/90 PS beim Diesel- sowie 66 KW/90 PS und 81 kW/110 PS bei den Ottomotoren. Der von uns gefahrene Turbodiesel mit 66 kW/90 PS geht, auch im Polo, flott voran, ist akustisch aber deutlich weniger zurückhaltend als seine Otto-Varianten – was aber gut zum Charakter des Cross Polo passt. Der Verbrauch auf kurviger Berg- und Landstraße bei zügiger Fahrt lag mit dem schnell schaltenden 7-Gang-DSG bei rund 5,1 Litern auf 100 Kilometer.

Die Einstiegspreise

Für den Polo Trendline mit dem 44 kW/ 60 PS-Basis-Ottomotor sind 12.450 Euro fällig, der kleinste Diesel kostet 15.600 Euro. Wer sich für den Cross Polo entscheidet ist mit mindestens 18.425 Euro dabei und erhält den 66 kW/90 PS-Ottomotor mit Fünfgang-Schaltgetriebe. Bestellbar sind beide Modelle seit 22. April 2014.

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