Praxistest
Opel Mokka Electric – Sparsam, aber mit spürbaren Kompromissen

Von Sven Prawitz 3 min Lesedauer

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Das kompakte SUV begeistert, fordert aber Nerven. Als E-Auto ist der Mokka mit neuem Antrieb recht agil, einzelne Sparmaßnahmen erfordern im Alltag Kompromisse.

Den Opel Mokka gibt es mitterlweile in 2. Generation als vollelektrische Variante.(Bild:  Sven Prawitz/VCG)
Den Opel Mokka gibt es mitterlweile in 2. Generation als vollelektrische Variante.
(Bild: Sven Prawitz/VCG)

Der Opel Mokka war lange das Erfolgsmodell der Marke im absatzstarken Segment der Kompakt-SUVs. Die elektrische Variante wurde vorzeitig überarbeitet. Doch bei den Kunden konnte der Hersteller damit bisher noch nicht punkten. Die KBA-Zulassungszahlen belegen den schwierigen Stand: Von Januar bis September 2025 wurden gut 16.000 Mokka zugelassen, davon nur 1.500 als Elektroauto. Ein dramatischer Absturz. 2017 erlebte der Mokka mit 35.600 Zulassungen seinen Höhepunkt. Selbst die E-Variante verliert rapide an Boden: Nach 13.000 elektrischen Mokka 2022 und 11.000 im Jahr 2023 brachen die Zahlen 2024 auf nur 1.700 E-Mokka ein – bei mageren 21.700 Gesamtzulassungen.

Dabei bringt der 2024er Modellwechsel technische Fortschritte: Der neue EMR4-Motor von Vitesco Technologies (heute Schaeffler) leistet 15 kW mehr bei gleichem Drehmoment. Der 54-kWh-Akku wuchs um 4 kWh, der WLTP-Verbrauch sank um 0,6 kWh/100 km. Im Alltag zeigt sich der Antrieb von seiner sparsamen Seite. Mit Verbräuchen zwischen gut zwölf und 14 kWh auf 100 Kilometern gehört er zu den effizienteren Vertretern seiner Klasse. Auf Landstraßen pendelt sich der Energiekonsum bei etwa 13 kWh ein – ein Wert, der für etwa 380 Kilometer ohne Ladestopp reicht. An der Schnellladesäule akzeptiert der Mokka bis zu 100 kW Ladeleistung, womit sich der Akku theoretisch in 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent füllen lässt. An der heimischen 11-kW-Wallbox dauert der gleiche Vorgang gut drei Stunden.

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